Barfußlaufen für Babys

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Zumeist versuchen Sie als Eltern Ihren Kindern klarzumachen, dass sie Schuhe tragen sollen. Der Erfolg ist hierbei meist nur mittelmäßig, was aber nicht wirklich schlimm ist. Ihre Kinder machen es instinktiv richtig, denn es gibt für Kinderfüße nichts Besseres, als möglichst oft barfuß zu laufen.

Baby Barfußlaufen

Muskeln werden durch Barfußlaufen trainiert

Damit sich die Kinderfüße gesund entwickeln, ist ein Muskeltraining sehr wichtig. Füße ohne Schuhe müssen sich beim Laufen ständig an die Unebenheiten des Bodens anpassen. Dadurch wird die Fußmuskulatur trainiert und gestärkt. Fußmuskeln sind wichtig, denn sie tragen das Quer- und Längsgewölbe der Fußunterseite. Werden die Muskeln nicht trainiert, dann kommt es zu Fehlstellungen, wie etwa dem Senk-, Spreiz- oder Plattfuß.

Schuhe engen den Fuß ein

Baby barfußDie Füße und die Wirbelsäule stellen beim Gehen eine wichtige Einheit dar. Wird die Zehenbeweglichkeit in Schuhen eingeschränkt, funktioniert die erwähnte Einheit nicht richtig. Selbst bei bequemen Schuhen ist dies zu beobachten. Kinder sollten also so oft als möglich barfuß laufen. Sie als Eltern sollte auch bei Hausschuhen auf eine gute Passform achten, denn sind die Hausschuhe zu klein, dann kann es zu Verformungen an den Zehen kommen.

Sind Socken eine Alternative?

Gerade Kinderfüße bestehen in den ersten Jahren größtenteils aus weichen Knorpeln. Erst mit einem Alter von 14 – 18 Jahren sind die Füße vollständig ausgebildet. So ist es nicht verwunderlich, dass auch enge Söckchen zu Verformungen beitragen. Tragen Ihre Kinder im Haus socken, dann sollten diese ausreichend groß und mit den sogenannten ABS-Punkten ausgestattet sein. Jedoch sollten Sie Wert darauf legen, dass Ihre Kinder auch so oft wie möglich die Socken ausziehen und barfuß laufen. Die Füße bekommen so besser Luft, denn gerade bei feuchten Füßen bildet sich schnell Fußpilz.

Das gesunde Barfußlaufen

Beim barfuß laufen werden die Fußreflexzonen stimuliert, was sich auf den ganzen Körper auswirkt. Dadurch wird unter anderem die Durchblutung gefördert, was wiederum mehr Körperwärme freisetzt und damit das Immunsystem stärkt. Kinder, die an motorischen Schwierigkeiten leiden, sollten so oft wie möglich barfuß laufen. Dies haben wissenschaftliche Studien ergeben. Des Weiteren ist barfuß laufen ein sinnliches Erlebnis. Nur wenn Kinder barfuß laufen, spüren sie den warmen Sand oder das weiche Moos und die Grashalme zwischen den Zehen. Durch diese unterschiedlichen Sinneseindrücke werden die Wahrnehmung und die Aufmerksamkeit geschult.

Wann auf das Barfußlaufen verzichtet werden sollte

Familie mit Baby barfußNatürlich werden Glasscherben und spitze Gegenstände den nackten Kinderfüßen gefährlich. Es kann zu Verletzungen und infolgedessen zu Infektionen kommen. Zudem kommt es leichter zu Verletzungen, da die Hornhaut bei Kinderfüßen noch nicht voll ausgebildet ist. Sie als Eltern sollten also immer ein Auge darauf haben, wo Ihre Kinder barfuß laufen. Vorsicht sei auch im Hochsommer und bei Wiesen mit vielen Blumen und Klee geboten. Asphalt kann so heiß werden, dass es bei den empfindlichen Kinderfüßen zu Verbrennungen kommen kann, und auf Blumenwiesen lauern wiederum Bienen und Wespen, die in unglücklichen Situationen zustechen können.

Safternährung für das Baby

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Baby stillen Muttermilch

In der Stillzeit ist die Frage oft groß, ob das Baby überhaupt etwas anderes als Milch trinken soll. Kann das Baby überhaupt andere Flüssigkeiten zu sich nehmen? Oder verträgt es nur die Muttermilch? Man möchte seinem Kind natürlich keinen Schaden zufügen. Welche Flüssigkeiten darf Ihr Kind also zu sich nehmen?

Muttermilch versus Kuhmilch

Vorsicht sollte bei Kuhmilch gelten. Denn diese ist absolut anders zusammengesetzt als die Muttermilch. Muttermilch stillt in den ersten vier bis sechs Monaten den kompletten Bedarf an Flüssigkeit für das Baby. Zusätzliche Flüssigkeit darf nur dazu gegeben werden, wenn Fieber und Durchfall die Flüssigkeit dem Babykörper entziehen. Auch an warmen oder sogar heißen Tagen, vor allem wenn das Kind schwitzt.
Wenn Beikost gegeben wird, darf das Baby auch andere Flüssigkeiten zu sich nehmen. Dieses Getränk dient aber nicht zum Ausbalancieren des Flüssigkeitshaushaltes des Kindes. 200 Milliliter täglich darf das Baby zu sich nehmen. Gemerkt werden sollte sich: Je weniger Milchmahlzeiten, desto mehr Flüssigkeit sollte dem Kind zu der Breimahlzeit dazugegeben werden. Das sollte aber erst mit der dritten Breimahlzeit am Tag erfolgen.

Baby trinkt aus Flasche

Welche Getränke dürfen gereicht werden?

Die Getränke für das Baby sollten einerseits durstlöschend und andererseits auf jeden Fall zuckerfrei sein. Bis zum sechsten Lebensmonat sollte Leitungswasser abgekocht werden. Das Abkochen tötet Keime und Bakterien. Diese Krankheitserreger können das Immunsystem angreifen und Ihr Baby krank machen. Das in der Leitung stehende Wasser sollte nach dem sechsten Monat auslaufen und das Kind sollte nur kalte Getränke bekommen. Wasser mit Kohlensäure ist eine schlechte Alternative, da diese zu Bauchschmerzen und Blähungen führen kann. Auf dem Etikett des stillen Mineralwassers sollte zusätzlich der Hinweis „für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ zu finden sein.
Um dem Baby ein wenig Abwechslung zu bieten dürfen auch ungesüßte Tees getrunken werden. Früchtetee ist hier besonders beliebt. Spezielle ungesüßte Babytees unterliegen speziellen Grundlagen und Auflagen und sind schadstofffrei.
Ein Kräutertee, wie Fechel- oder Anistee sind als Arzneimittel anzusehen und sollten dem Kind nicht gegeben werden. Von Fertigtee sollten die Finger gelassen werden, da diese oft sehr zuckerhaltig sind.

Darf Ihr Kind denn Saft trinken?

Gläser mit SaftEin reiner Saft, egal in welcher Form, sollte dem Kind nicht gegeben werden, da diese einen sehr hohen Zuckergehalt aufweisen. Die Kohlenhydrate fördern Karies, auch wenn die Zähne noch nicht gewachsen sind. Enthaltene Säure führt bei Babys auch zu einem wunden Po. Der reine Saft darf nur verdünnt, im Verhältnis 1:3 vermengt werden. Die Fruchtsaftschorle sollte aber zu einer Ausnahme und einer Leckerei eingestuft werden. Spezielle Babysäfte sind empfehlenswert, da diese keine Fruchtsäure enthalten. Roher Obstsaft ist erst ab dem siebten bis achten Lebensmonat zu empfehlen. Dieser kann mit einem Entsafter (siehe saftausbeute.de Entsafter Test für Empfehlungen) selber hergestellt werden und dieser ist frisch und absolut gut zu vertragen von dem Kind. Bei dem selbst gemachten Saft sollte beachtet werden, dass dieser nur maximal einen Tag im Kühlschrank stehen sollte. Frischer Saft aus Möhren, oder auch Birnen ist sehr beliebt bei Kindern, sollte aber nur in kleinen Mengen verkostet werden. Saft ist kein Durstlöscher und sollte auf keinen Fall so verwendet werden. Auch Apfelsaft kann aus der rohen Frucht gewonnen werden und enthält nicht soviel Zucker wie gekaufter Apfelsaft. Auch aus Bananen kann Saft gewonnen werden. Es kommt immer auf einen Selbstversuch an. Manche Kinder lieben Apfelsaft und die anderen mögen diesen gar nicht. Probieren geht über Studieren.

Hautprobleme bei Babys

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Baby Haut

Die meisten Babys haben Hautprobleme. Rund zwei Drittel aller Neugeborenen leiden unter trockener Haut oder anderen Hautproblemen. Meistens verschwinden diese nach einigen Monaten wieder. Wichtig ist zu wissen, dass die Hautprobleme oftmals durch Anpassungsschwierigkeiten entstehen. Zu den häufigsten Problemen gehören rote Stellen, Milchschorf oder Akne. Hautprobleme können auch bei sorgfältiger Pflege auftreten. Das liegt daran, dass die Haut der Babys drei bis fünf mal dünner ist als bei einem Erwachsenen. In der Regel heilen diese aber von alleine ab.

Der Storchenbiss

Als Storchenbiss oder Feuermal wird ein Muttermal bezeichnet, welches viele Neugeborenen aufweisen. Am häufigsten tritt dieser am Hinterkopf auf. Der rote Hautfleck kann aber auch auf der Stirn oder am Augenlid auftreten. Verursacht wird dieser rote Fleck durch eine Erweiterung der Kapillargefäße. Durch Erregung, bei gesteigerter Durchblutung und durch die Temperatur ändert sich die Farbe vom Mal. Die meisten Storchenbisse verschwinden innerhalb des ersten Lebensjahres. Das Mal am Hinterkopf bleibt aber in seltenen Fällen ein Leben lang. Besondere Pflege braucht das Mal nicht.

Die Neugeborenenakne

Etwa jedes fünfte Baby bekommt in den ersten sechs Wochen nach der Geburt eine Babyakne. Dabei neigen Jungs vier mal häufiger zu Hautunreinheiten. Schuld daran ist der Hormonüberschuss durch die Mutter und die dadurch bedingte Hormonumstellung. In der Regel müssen diese Hautunreinheiten nicht behandelt werden. Nach zwei bis vier Wochen verschwindet die Neugeborenenakne ganz alleine. Achten Sie darauf, dass die Fingernägel des Babys nicht zu lang sind, damit es sich die Pickelchen nicht aufkratzt. Handschuhe können hier auch helfen.

Milien oder Grießkörner

NeugeborenesHautgrieß sind mit Hornmaterial gefüllte Zysten. Wie die Neugeborenenakne, entstehen Milien durch die Hormonumstellung nach der Geburt. Es handelt sich hierbei um kleine weiße Körnchen, die bei fast jedem Baby auftreten. Milien kommen nicht nur im Gesicht vor, sondern können sich innerhalb weniger Tage auf dem gesamten Körper zeigen. Wie die Babyakne, verschwinden auch die Milien nach einigen Wochen von alleine wieder. Sie sollten auf keinen Fall aufgekratzt werden.

Die Hitzepickel

Hitzepickel sind wasserhelle kleine Blasen auf der Haut. Sie treten bei Fieber, aber auch bei starkem Schwitzen, besonders im Sommer, auf. Hitzepickel sind harmlose Pickelchen, die durch eine Überhitzung der Haut entstehen. Typischerweise kommen Hitzepöckchen am Nacken, an den Armen und am Oberkörper vor. Sie verschwinden von alleine.

Kopfgneis

Die meisten Babys sind in den ersten Lebensmonaten von Kopfgneis betroffen. Es handelt sich um eine weiß-gelbe bis bräunliche, talgige Schuppenschicht auf der Kopfhaut. Verursacht wird der harmlose Kopfgneis durch eine Überproduktion der Talgdrüsen. Dieser Hautausschlag verschwindet innerhalb des ersten Jahres. Um die Verschorfungen zu lösen, sollte der Kopf abends mit Olivenöl oder Babyöl eingerieben werden. Am nächsten Morgen kann die aufgeweichte Schuppenschicht ausgebürstet werden. Kopfgneis wird fälschlicherweise häufig als Milchschorf bezeichnet. Milchschorf ist allerdings ein Ekzem, welches übergekochter Milch ähnelt (daher der Name). Auch hierbei handelt es sich um eine gelbe Schuppenschicht auf der Haut. Meistens ist er harmlos und verschwindet ebenfalls im ersten Lebensjahr. Ein Kinderarzt sollte aufgesucht werden, wenn sich der entzündliche Milchschorf ins Gesicht hinein zieht, zum Beispiel an den Augenbrauen auftritt. Auch hier hilft Öl um die Krusten zu lösen. Um das Kratzen und Entzündungen zu vermeiden, empfiehlt es sich dem Baby kleine Fäustlinge anzuziehen.

Der Windelausschlag

Auch am Po kann es zu einem großflächigen Ausschlag kommen. Da sich dieser auch weiter ausbreiten und entzünden kann, ist eine ärztliche Behandlung notwendig.

Richtig stillen

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Baby richtig stillen MuttermilchNach der Geburt ist die hochwertigste, ausgewogenste und gesündeste Ernährung für einen Säugling die Muttermilch. Insbesondere in den ersten Tagen hat die, dann Kolostrum genannte, Milch eine besondere Zusammensetzung, die für einen guten Start ins Leben nahezu unverzichtbar ist. Deshalb ist das Stillen mit dieser besonders nährstoffreichen und mit hohen Antikörperkonzentration versehenen Muttermilch von Anfang an so bedeutend. Gleichzeitig muss sich der Körper der Mutter von der Schwangerschaft zur Stillzeit umstellen, damit die Milchdrüsen überhaupt zum richtigen Zeitpunkt ausreichende Mengen Milch absondern. Vor allem unerfahrene Mütter können aus diesen und weiteren Gründen Probleme haben ihr Baby zu stillen. Im Folgenden finden Sie deshalb einige Hinweise, wie Sie dies am besten und möglichst problemlos tun können.

Wie Sie richtig stillen

Das Saugen gehört zu den angeborenen Reflexen eines Babys und ist unmittelbar nach der Geburt am stärksten ausgeprägt. Mit etwas Glück reicht es bereits, das Kind an die Brust zu legen, damit es sich festsaugt und anfängt, zu nuckeln. Der Saugvorgang selbst regt gleichzeitig die Milchdrüsen an, Milch zu produzieren. Das Kolostrum ist dabei hinsichtlich seiner Färbung und Konsistenz unüblich für Milch. Da es nährstoffreicher ist, muss die Menge nicht so groß sein, um das Kind zu versorgen, und Sie müssen sich keine Sorgen machen, wenn Ihnen die Menge gering vorkommt – dies ist völlig normal! Spätestens etwa am vierten Tag nach der Geburt sind die Milchdrüsen auf ihre Aufgabe der nächsten Monate vorbereitet und fangen an, die normale Muttermilch in größerer Menge zu produzieren. Dies ist gleichzeitig der Moment, an dem die Brüste sehr prall werden und anfangs etwas schmerzen können. Damit die hohe Milchproduktion sonst zu keinen weiteren Komplikationen führt, ist es wichtig, die produzierte Milch regelmäßig abzuleiten – am besten durch möglichst häufiges Stillen. Dabei darf ein Baby so oft trinken, wie es mag, da es dadurch ein natürliches Hunger- und Sättigungsgefühl entwickelt, wodurch spätere ungesunde Essgewohnheiten vermieden werden.

Die richtige Position

Für das erfolgreiche Stillen ist die richtige Position entscheidend. Die Mutter sollte zunächst eine bequeme Körperhaltung finden. Der Säugling sollte gerade vor den Oberkörper gehalten werden und sich an diesen anschmiegen. Wichtig ist, dass der Kopf gerade gehalten wird um Fehlstellungen des Halses zu vermeiden. Eine einfache Veranschaulichung der richtigen Position ist in einer liegenden Position der Mutter zu finden. Im Liegen kann der Säugling einfach bäuchlings quer auf die Brüste gelegt werden. Die dabei eingenommene Position ist genau richtig. Wenn Sie sitzen, sollten sie den Säugling genau so an Ihren Körper legen. Damit eine ausreichende Versorgung mit Milch gegeben ist, muss der Säugling sich auch richtig festsaugen. Dabei muss er möglichst die gesamte Brustwarze, nicht zu verwechseln mit dem Nippel, mit den Lippen umschließen. Das Schlucken kann an der Bewegung des Ohrs erkannt werden.

Fazit

Das Stillen ist besonders in den ersten Tagen sehr wichtig. Mit der richtigen Körperhaltung und unter Berücksichtigung weniger Details klappt dies auch schnell erfolgreich.

Pflege- und Gesundheitstipps fürs Baby

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Pflege- und Gesundheitstipps fürs Baby

Pflege, Gesundheitstipps fürs BabyEs gibt kaum glücklichere Momente im Leben als ein Baby zu bekommen. Das bestätigen alle jungen Eltern. Freudig begrüßt von der Familie und von Freunden genießt das Baby die volle Aufmerksamkeit. Ob im Krankenhaus oder im Geburtshaus geboren, professionelle Helfer unterstützen die jungen Mütter in den ersten Tagen. Hebammen begleiten die junge Familie in den ersten Tagen und Wochen tatkräftig. Wenn sich dann so langsam der Alltag einstellt, werden Sie sich vielleicht das eine oder andere Mal recht hilflos fühlen. Nicht immer ist dann die eigene Mutter oder die erfahre Freundin zur Stelle. Deshalb hier ein paar grundlegende Tipps.

Essen, Schlafen, Windeln wechseln

In den ersten Wochen des Neugeborenen sind die Bedürfnisse recht einfach. Der gesündeste und unkomplizierteste Weg, Ihr Baby zu ernähren ist es zu stillen. Zu jeder Zeit, ohne Vorbereitungen und an fast jedem Ort bekommt Ihr kleiner Schatz alles was es braucht. Mutterbindung, Zuwendung, alle Nährstoffe und kuschelige Nähe. Immunschutz und Allergieprävention eingeschlossen.

Auch wenn das Stillen aus medizinischen oder praktischen Gründen nicht möglich ist, gibt es viele Milchprodukte für die Jüngsten, die ebenso gesund sind.

Ab etwa 6 Monaten verlangen Kinder oft etwas mehr als die Milchmahlzeiten. Individuell sind sowohl Zeitpunkt als auch die Breinahrung. Viele Produkte in allen Geschmacksrichtungen sind auf dem Markt. Experimentieren Sie und probieren, was Ihrem Kleinen am besten schmeckt. Neben Brei eignet sich in diesem Stadium auch frisch gepresster Saft, der noch voller wertvoller Nährstoffe ist. Am besten bereitet man diesen mithilfe einer entsprechenden Saftpresse selbst zu. So ist es auch ein Leichtes, unbrauchbare Zusatzstoffe im Saft zu vermeiden. Angemessene Modelle finden Sie zum Beispiel in einem der Saftpresse Tests.

Nach und nach steigert sich das Verlangen nach festerer Kost, meistens abhängig von den mehr oder weniger schon vorhandenen Zähnen. Im Alter von einem Jahr möchte ihr Nachwuchs richtig mitessen. Gesunde Mischkost ist dann angesagt, ebenso wie bei den Großen.

Baby und Essen

Das erste Jahr mit Baby bringt eine wirklich große Veränderung: Durchschlafen wird für Eltern erst einmal zum großen Luxus. Ganz kleine Babys schlafen am besten in der Nähe der Eltern. Dort fühlen sie sich geborgen. Nächtliche Fütterungsaktionen und Windelwechsel gehen dann schnell über die Bühne und die Schlafpausen werden kurz gehalten.

Viele Babys werden gerade in den ersten Wochen von Bauchweh geplagt. Pflanzliche Mittel und Wärme sind als Hausmittel eine erste Hilfe. Sollte das nicht helfen, sollten Sie den Kinderarzt aufsuchen.

Auch die Körperpflege ist anfangs recht anspruchslos, weniger ist mehr! Da der Säureschutzmantel der Baby Haut sich erst noch bilden muss, sollte exzessiver Gebrauch von Seifen und Shampoos vermieden werden. Ein nasser, nicht zu grober Waschlappen mit etwas Seife, um den Po zu reinigen, reicht völlig aus. Einmal in der Woche ist Badetag! Für ganz Kleine ist der Badeeimer ein ganz großer Spaß. Gefahrlos können Sie Ihren kleinen Liebling hier Baden, ein ungeplantes Untertauchen ist selbst bei quirligen Kindern unmöglich.

Gut für Eltern und Babys

Spaziergang mit KindNichts macht Babys und Eltern soviel Spaß wie Spaziergänge an der frischen Luft. Abseits viel befahrener Straßen werden Sie Ihre Lieblings Strecken bald entdecken. Mit einem stabilen Kinderwagen bleibt Ihr Baby bei jedem Wetter gut schützt. Gemütlich ist ein naturbelassenes Schafsfell als Unterlage und warme Kleidung. Bewährt hat sich Zwiebellook aus möglichst atmungsaktiven Stoffen.

Auch wenn das Leben mit einem Baby eine anstrengende Sache ist, in der Rückschau ist es für die meisten Mütter eine schöne Zeit!

Gesunde Ernährung von Babys

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Babys gesund ernähren: Empfehlungen für das erste Lebensjahr

Erblickt ein Baby das Licht der Welt, ist die ganze Familie um seine Gesundheit besorgt. Dieser Ratgeber gibt Empfehlungen für die Baby Ernährung in der wichtigsten Entwicklungsphase.

Muttermilch – die wertvollste Babynahrung

Baby stillen MuttermilchDie besten Voraussetzungen für eine gesunde Baby Ernährung schaffen stillende Mütter. Die Muttermilch enthält alle Nährstoffe, welche für Babys Gesundheit wichtig ist. Außerdem fühlt sich der Säugling an der Mutterbrust geborgen, geliebt und rundum beschützt. Wichtig: Die Ernährungsweise einer stillenden Mutter ist ausschlaggebend für die Qualität ihrer Milch. Vorlieben für bestimmte Speisen und Getränke können unter Umständen zum Verhängnis werden. So musste schon manche junge Mutti die unangenehme Erfahrung machen, dass ihr Baby unruhig schlief oder an Magen/Darm-Beschwerden bzw. Bauchschmerzen litt. Der Grund: Sie verzehrte gern Hülsenfrüchte oder andere Speisen, welche Blähungen verursachten, trankübermäßig viel Kaffee und ernährte sich von Fast Food, was oft sehr scharf oder fett ist. Während der Stillzeit sollte Mann sich vor Augen führen, dass sich der Organismus eines Säuglings erst noch entwickeln muss. Deshalb ist es zwingend notwendig, unbedingt auch auf alkoholische Getränke zu verzichten. Eine gesunde ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, reich an Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralien ist die Grundvoraussetzung für eine nahrhafte Muttermilch. Allgemein gilt: Je länger ein Baby gestillt wird, desto besser entwickelt es sich.

Die Alternative zum Stillen

Es gibt zahlreiche Gründe, aus welchen Mütter nicht stillen können. So musste beispielsweise vor einiger Zeit eine Mutti ihr Baby vorübergehend auf Flaschennahrung umstellen, weil sie das Stillfieber ereilte. Sie war sehr unglücklich und befürchtete, dass nun wichtige Nährstoffe fehlen und Babys Gesundheit gefährdet ist. Zu dieser Sorge gibt es allerdings keinen Grund. Flaschennahrung kann zwar nicht vollkommen der Muttermilch angeglichen werden, trägt jedoch ebenso gut zu einer gesunden Baby Ernährung bei. Um dessen sicher sein zu können, empfehlen wir, im ersten Lebensjahr ausschließlich Anfangsnahrung mit der Bezeichnung „Per“ oder „1″ zu füttern. Bei der Zubereitung ist dringend zu empfehlen, sich nach den Dosierungsanweisungen des Herstellers zu richten. Müssen Sie zufüttern, weil Ihre Milch nicht mehr ausreicht, sollten Sie das Baby erst anlegen und ihm hinterher die Flasche geben. Hinweis: Beim Umstieg von „Per“ auf „1“ Milchnahrung ist zu beachten, dass diese dicker ist. Dem entsprechend muss der Sauger auf der Flasche gewechselt werden. Die Löcher müssen mittelgroß sein, damit Ihr Kleines genug Nahrung aufnehmen kann.

Baby trinkt aus Flasche

Wenn Milch nicht mehr reicht

Ab dem fünften Monat wird es Zeit, mit der Gabe von Brei zu beginnen. Der erste sollte aus Fleisch oder Fisch, Gemüse und Kartoffeln bestehen. Nach etwa vier Wochen braucht das Kind eine weitere Mahlzeit mit Getreide-Milch-Brei, etwa ab dem siebten Monat sollte zusätzlich noch ein Getreide-Brei mit Obst gereicht werden.

Was sollte das Baby trinken?

Empfehlenswert ist stilles Mineralwasser, ungesüßter Früchte- oder Kräutertee und Fruchtsaft. Säfte sollten jedoch aufgrund Zahn schädigender Zucker- oder Süßstoff-Zusätze nicht fertig gekauft werden. Kaufen Sie am besten die Früchte und pressen Sie diese mit einem Entsafter selbst aus. Somit bekommt das Baby nur den reinen Fruchtzucker. Auch beim Kauf von Entsaftern sollten Sie allerdings Vorsicht walten lassen und sich im Vorhinein mittels Entsafter Tests ausreichend informieren. Achtung: Nehmen Sie unbedingt Abstand von löslichen Kinder-Tees. Diese sind stark gesüßt und alles andere als fördernd für Babys Gesundheit. Die Zähne kommen bereits zu schaden, bevor sie durchbrechen. Somit ist der regelmäßige Zahnarztbesuch bereits vorprogrammiert.