Wann kann mein Baby was?

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Wann kann mein Baby krabbeln, sprechen, laufen?

Aussagen wie „mein Kleiner kann schon laufen, obwohl er zwei Monate jünger ist als deiner“ oder “ deine Tochter spricht noch nicht? Dann gewöhn ihr doch mal den Schnuller ab, sonst wird sie es nie lernen!“ hört man des Öfteren in Krabbelgruppen oder auf Spielplätzen. Jede Mutter scheint davon überzeugt zu sein, ihr Kind sei das intelligentere.

Für alle Eltern, deren Kind scheinbar hinterher zu hinken scheint: Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, um krabbeln, laufen oder sprechen zu lernen. Alle in diesem Artikel genannten Monatsangaben sind reine Richtwerte, um sich im Groben einen Überblick verschaffen zu können. Sollte Ihr Kind tatsächlich große Auffälligkeiten aufweisen, wird dies der Kinderarzt im Rahmen der regelmäßigen U-Untersuchungen feststellen und Sie darauf hinweisen und entsprechend beraten können.

Krabbelndes Baby auf Teppichboden

Greifen und Sehen

In den ersten vier Lebensmonaten wird Ihr Kind voll und ganz damit beschäftigt sein, seine neuen Sinneseindrücke zu erforschen. Neugeborene halten zwar den Finger ihrer Mutter fest sobald diese ihn in dessen Hand legt, jedoch ist das eher als ein Reflex zu verstehen. Erst in einem Alter von Ca 3 bis 4 Monaten kann es gezielt zugreifen, da es erst jetzt Dinge fokussieren kann, welche nicht weiter als Ca 20 bis 30 cm von seinen Augen entfernt sind. Ab Ca fünf Monaten kann es Dinge oder seine Hand gezielt in den Mund stecken.

Drehen, Krabbeln und Laufen

Kurz nachdem das Baby gelernt hat gezielt mach Dingen zu greifen und ihnen hinterher zuschauen, wird es ihm schnell langweilig, wenn sich kurz alleine beschäftigt. Es unternimmt im Alter von vier bis sechs Monaten erste ernsthafte Versuche sich vom Rücken auf den Bauch zu drehen oder umgekehrt. Während es am Anfang eher Zufälle waren, perfektioniert es das Drehen meist sehr schnell. Denn da es immer größere Entfernungen scharf erkennen kann, kommt nun der Anreiz, so viel wie möglich zu sehen.

Laufendes BabySobald es seinen Kopf sicher für längere Zeit heben kann, wird es versuchen vorwärts zu kommen, um sein Spielzeug zu erreichen oder Ihnen zu folgen. Es rutscht wie eine kleine süße Robbe über den Boden.
Ab jetzt werden die Altersunterschiede immer größer. Während manche Kinder bereits jetzt im Alter von sechs bis neun Monaten krabbeln und im Alter von zehn bis zwölf Monaten beginnen zu Stehen und zu laufen, brauchen manche Kinder wesentlich länger. Auch wenn ihr Kind erst mit zehn Monaten krabbelt und mit 18 Monaten seine ersten Schritte wagt, liegt das noch völlig im Rahmen. Jedes Kind ist anders und hat sein eigenes Tempo.

Sprechen

Die ersten Vorläufer des Sprechens zeigt Ihr Kind bereits im Neugeborenenalter. Es hört Ihnen genau zu. Je deutlicher Sie mit und vor Ihrem Kind sprechen, desto leichter werden ihm seine ersten Worte fallen. Ab etwa fünf Monaten wird es immer mehr vor sich hin brabbeln. Hier fällt auch schon mal das erste „Mama“ oder „Papa“.

Baby sprechen lernen - Wann kann Baby was?Doch Vorsicht: In den seltensten Fällen ist das gewollt und gekonnt. Kinder in diesem Alter unterscheiden noch nicht zwischen den Geschlechtern und auch sprachlich werden es eher zufällig aneinander gereihte Silben sein. Zwischen sieben und zehn Monaten fällt häufig das erste „echte“ Wort, es kann aber auch erst wesentlich später auftreten. Auch wenn das eigene Baby erst im Alter von fast zwei Jahren zehn bis 15 Wörter spricht, besteht kein Grund zur Sorge.

Tipps für einen entspannten Urlaub mit dem Baby

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Vor dem Urlaub

Planen Sie Ihren Urlaub auf jeden Fall rechtzeitig – so vermeiden Sie Stress, weil nicht noch kurz vor der Abreise wichtige Dinge zu erledigen sind. Dazu gehört natürlich die Urlaubsplanung an sich: Welches Reiseziel schwebt Ihnen für sich und Ihre Familie vor? Wenn Sie sich erst noch an den gemeinsamen Urlaub mit dem Nachwuchs gewöhnen müssen, sind kürzere Strecken von Vorteil. So können Sie erst einmal schauen, wie sich Ihr Baby auf längeren Autofahrten, im Flugzeug oder in der Bahn verhält.

Kind Autofahrt

Benötigen Sie einen Ausweis oder Pass für Ihr Kind? Vor allem für den Fall, dass Sie sich doch für eine Fernreise entscheiden, sollten Sie sich außerdem über die empfohlenen Impfungen informieren.

Erkundigen Sie sich bei der Buchung eines Hotels, ob ein Baby- oder Reisebett für Sie bereitgestellt werden kann oder ob Sie selbst eines mitbringen müssen. Viele Hotels bieten diesen Service mittlerweile an. Dies gilt auch für eine Ferienwohnung. Da Ihr Baby aus einem normalen Bett kullern könnte, benötigen Sie unbedingt eine geeignete Schlafmöglichkeit.

Wenn Sie glauben, an alles gedacht zu haben, gehen Sie Ihre Planung zur Sicherheit noch einmal mit Ihrem Partner oder einer Freundin durch.

Schon geht es los: Die Anfahrt

Was erwartet Sie bei der Anfahrt? Wenn Ihr Baby bereits ans Autofahren gewöhnt ist und dabei keine Probleme wie Übelkeit und Erbrechen auftreten, ist die Anfahrt im eigenen PKW auf kurzen Strecken meist relativ unproblematisch. Sie müssen sich dabei nicht unter Druck setzen und die Fahrt im Rekordtempo zurücklegen. Pausen helfen sowohl Ihnen als auch Ihrem Baby, einen entspannten Einstieg in den Urlaub zu finden.

Baby auf ArmIm Flugzeug reist das Baby entweder auf Ihrem Schoß oder in einem eigenen Sitz – erkundigen Sie sich bei der Fluggesellschaft danach, welche Möglichkeiten Ihnen offen stehen. Oft finden Sie diese und andere hilfreiche Informationen auf der Internetseite des Unternehmens.

In vielen Fernzügen der Bahn gibt es spezielle Eltern-Kind-Abteile. Dort ist es weniger tragisch, wenn Ihr Baby schreit oder vergnügt vor sich hin plappert.

Unabhängig vom Transportmittel dürfen Windeln & Co. natürlich nicht fehlen. Eine Wickeltasche, die alles Notwendige enthält, ist dabei in vielen Fällen sehr praktisch. Neben Windeln gehören auch Wundcreme, ggf. Puder, feuchte und trockene Tücher, Wechselwäsche und was Sie sonst noch benötigen in die Wickeltasche. Stecken Sie lieber einige zusätzliche Windeln ein – am Urlaubsort gibt es oft entsprechende Geschäfte. Insbesondere in abgelegenen Ferienhäusern oder kleinen Dörfern sollten Sie sich jedoch im Voraus darüber erkundigen.

Damit im Urlaub nichts schief geht

Niemand wird im Urlaub gerne krank, doch mit Baby ist die Situation besonders problematisch. Bringen Sie deshalb eine Reiseapotheke mit, die neben allen Medikamenten, die Sie und das Baby regelmäßig nehmen, auch Mittel gegen Fieber, Übelkeit und Schmerzen umfasst. Bedenken Sie dabei, dass Sie für sich selbst und das Kind in der Regel unterschiedliche Arzneimittel benötigen!

Fröhlich springendes BabySpieluhr, Spielsachen, die eigene Decke von Zuhause oder ein Kuscheltier können dem Baby die Eingewöhnung erleichtern. Sollen Kinderwagen oder Tragetuch mit in den Urlaub? Und wie sieht es mit dem Essen und Trinken aus?

Wenn keine Waschmaschine zur Verfügung steht, lohnt es sich außerdem, ein mildes Handwaschmittel mitzubringen. So müssen Sie nicht befürchten, dass Ihnen die Wechselwäsche ausgeht. Babybad, Shampoo, Creme, Fläschchen, Lätzchen und Schnuller gehören für die meisten Babys ebenfalls ins Gepäck. Darüber hinaus ist ein guter Sonnenschutz für Ihr Baby wichtig, also eine Kopfbedeckung und ggf. Sonnencreme.

Richtig stillen

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Baby richtig stillen MuttermilchNach der Geburt ist die hochwertigste, ausgewogenste und gesündeste Ernährung für einen Säugling die Muttermilch. Insbesondere in den ersten Tagen hat die, dann Kolostrum genannte, Milch eine besondere Zusammensetzung, die für einen guten Start ins Leben nahezu unverzichtbar ist. Deshalb ist das Stillen mit dieser besonders nährstoffreichen und mit hohen Antikörperkonzentration versehenen Muttermilch von Anfang an so bedeutend. Gleichzeitig muss sich der Körper der Mutter von der Schwangerschaft zur Stillzeit umstellen, damit die Milchdrüsen überhaupt zum richtigen Zeitpunkt ausreichende Mengen Milch absondern. Vor allem unerfahrene Mütter können aus diesen und weiteren Gründen Probleme haben ihr Baby zu stillen. Im Folgenden finden Sie deshalb einige Hinweise, wie Sie dies am besten und möglichst problemlos tun können.

Wie Sie richtig stillen

Das Saugen gehört zu den angeborenen Reflexen eines Babys und ist unmittelbar nach der Geburt am stärksten ausgeprägt. Mit etwas Glück reicht es bereits, das Kind an die Brust zu legen, damit es sich festsaugt und anfängt, zu nuckeln. Der Saugvorgang selbst regt gleichzeitig die Milchdrüsen an, Milch zu produzieren. Das Kolostrum ist dabei hinsichtlich seiner Färbung und Konsistenz unüblich für Milch. Da es nährstoffreicher ist, muss die Menge nicht so groß sein, um das Kind zu versorgen, und Sie müssen sich keine Sorgen machen, wenn Ihnen die Menge gering vorkommt – dies ist völlig normal! Spätestens etwa am vierten Tag nach der Geburt sind die Milchdrüsen auf ihre Aufgabe der nächsten Monate vorbereitet und fangen an, die normale Muttermilch in größerer Menge zu produzieren. Dies ist gleichzeitig der Moment, an dem die Brüste sehr prall werden und anfangs etwas schmerzen können. Damit die hohe Milchproduktion sonst zu keinen weiteren Komplikationen führt, ist es wichtig, die produzierte Milch regelmäßig abzuleiten – am besten durch möglichst häufiges Stillen. Dabei darf ein Baby so oft trinken, wie es mag, da es dadurch ein natürliches Hunger- und Sättigungsgefühl entwickelt, wodurch spätere ungesunde Essgewohnheiten vermieden werden.

Die richtige Position

Für das erfolgreiche Stillen ist die richtige Position entscheidend. Die Mutter sollte zunächst eine bequeme Körperhaltung finden. Der Säugling sollte gerade vor den Oberkörper gehalten werden und sich an diesen anschmiegen. Wichtig ist, dass der Kopf gerade gehalten wird um Fehlstellungen des Halses zu vermeiden. Eine einfache Veranschaulichung der richtigen Position ist in einer liegenden Position der Mutter zu finden. Im Liegen kann der Säugling einfach bäuchlings quer auf die Brüste gelegt werden. Die dabei eingenommene Position ist genau richtig. Wenn Sie sitzen, sollten sie den Säugling genau so an Ihren Körper legen. Damit eine ausreichende Versorgung mit Milch gegeben ist, muss der Säugling sich auch richtig festsaugen. Dabei muss er möglichst die gesamte Brustwarze, nicht zu verwechseln mit dem Nippel, mit den Lippen umschließen. Das Schlucken kann an der Bewegung des Ohrs erkannt werden.

Fazit

Das Stillen ist besonders in den ersten Tagen sehr wichtig. Mit der richtigen Körperhaltung und unter Berücksichtigung weniger Details klappt dies auch schnell erfolgreich.

Rückenschmerzen aufgrund Schwangerschaft / Geburt vorbeugen

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Gerade in der Anfangsphase einer Schwangerschaft kommt es häufig zu Beschwerden im Rückenbereich. Viele Frauen sorgen sich dann, dass die Schmerzen auf eine Fehlgeburt hindeuten könnten. Die Rückenbeschwerden sind in den meisten Fällen jedoch völlig harmlos und weisen nur auf die Veränderung des Körpers hin.

Körperliche Veränderungen während der Schwangerschaft

In der Frühphase der Schwangerschaft schüttet der Körper das Hormon Progesteron aus und setzt somit die Vorbereitungen auf das Baby in Gang. Da der Raum in der Gebärmutter begrenzt ist, wird zusätzlicher Platz geschaffen, indem einige Organe ein paar Millimeter verschoben werden. Außerdem werden Sehnen, Bänder und Gelenke gedehnt, um die problemlose Geburt des Babys vorzubereiten. All diese Vorgänge verringern die Stabilität der Wirbelsäule und sorgen für Schmerzen im unteren Rückenbereich.

Da im Laufe der Schwangerschaft das Baby und somit auch der Bauch immer weiterwächst, was selbstverständlich das Gesamtgewicht, welches der Rücken nun stützen muss, beeinflusst, kann es ab dieser Phase auch zu Kreuzschmerzen kommen. Doch Sie müssen sich den Rückenbeschwerden nicht hilflos ausgeliefert fühlen, Sie haben es in der Hand, schon vorher oder auch während Ihrer Schwangerschaft aktiv gegen Rückenschmerzen und Verspannungen vorzugehen.

Rückenschmerzen infolge Schwangerschaft

Rückenschmerzen vor und während der Schwangerschaft abschwächen

Aktive und sportliche Frauen bringen die besten Voraussetzungen mit, um auch während der Schwangerschaft möglichst frei von Rückenschmerzen zu bleiben. Wenn Sie schon vor Ihrer Schwangerschaft aktiv waren, bleiben Sie bei Ihrem regelmäßigen Training. Ihr Körper wird es Ihnen danken. Frauen, welche vor der Schwangerschaft weniger sportlich waren, sollten jetzt nicht versuchen, zu Höchstleistungen aufzulaufen. Jedoch hilft regelmäßige körperliche Betätigung auch ihnen, Rückenschmerzen zu mildern. Idealerweise sollten Sie sich einer Gruppe zur Schwangerschaftsgymnastik anschließen. Hier erlernen Sie, Fehlhaltungen vorzubeugen. Zusätzlich können Yoga-Übungen helfen, den Rückenbereich zu stärken und gleichzeitig auch entspannen. Auch Schwimmen ist bestens für schwangere Frauen geeignet.

Ebenfalls schmerzlindernd ist Wärme. Diese kann in Form eines Körnerkissens, einer Wärmflasche oder eines entspannenden Bades dabei helfen, Rückenbeschwerden abzuschwächen. Am Ende der Schwangerschaft, wenn der Bauch schon sehr groß ist, kann ein stützendes Bauchtuch mögliche Rückenbeschwerden erträglicher machen.

Rückenschmerzen nach der Geburt

Massage gegen RückenschmerzenLeiden Sie (auch) nach der Geburt an Rückenschmerzen? Grund hierfür könnten die Bauchmuskeln sein. Diese wurden aufgrund des Wachstums des Bauches geschwächt und müssen nach der Geburt wieder gestärkt werden. So lange muss der Rücken die zweifache Arbeit leisten. Empfehlenswert ist es deshalb, sich bei der Rückbildungsgymnastik anzumelden. Hier wird die Muskulatur langsam wieder aufgebaut.

Das Stillen ist für viele Frauen eine neue Situation, auch hier kann es zu Rückenschmerzen aufgrund von Fehlhaltungen kommen. Viele Frauen neigen dazu, die Brust zum Kind zu führen und krümmen dafür ihren Rücken. Sinnvoller ist es, das Kind zur Brust zu führen, so entlasten Sie Ihren Rücken.

Während des Alltags sollte darauf geachtet werden, das Hohlkreuz zu vermeiden. Während der Schwangerschaft ist dies aufgrund des voluminösen Bauches normal, von nun an sollte der Körper jedoch wieder aufrecht gehalten werden. Auch schweres Heben ist noch tabu. Und falls Sie es nicht vermeiden können, gehen Sie immer in die ergonomische Hocke, um die Bandscheiben zu entlasten.

Falls Yoga Ihnen schon während der Schwangerschaft zugesagt hat, sollten Sie Ihre Übungen auch nach der Schwangerschaft weiterführen. Yoga ist ein idealer Ausgleich zum Alltag und stärkt zusätzlich die wichtigsten Muskeln im Körper.

Fazit

Mit etwas Achtsamkeit und einigen Übungen lässt sich vielleicht nicht jede Verspannung vermeiden und jedem Schmerz vorbeugen, insgesamt lassen sich die Beschwerden in jedem Fall aber abschwächen, um die Schwangerschaft und auch die Freuden des Mutterseins mit vollen Zügen genießen zu können.

Die ersten Wochen mit dem Baby

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Werdende Eltern können es zumeist nicht abwarten, bis das Baby das Licht der Welt erblickt. Die Vorfreude ist zumeist sehr groß und wenn es um die ersten Erlebnisse mit dem Neugeborenen geht, gehen zumeist die Meinungen auseinander. Viele Mütter bzw. Eltern berichten, dass sie ein sehr braves Baby haben und es so schön und auch ruhig ist. Der Nachwuchs meldet sich kaum schreiend zu Wort und schläft natürlich auch die ganze Nacht durch. Manche wiederum erzählen, dass das Baby den ganzen Tag quengelt und nach Essen schreit. Fest steht, dass es natürlich auch immer wieder ausgesprochen brave und ruhige Babys gibt, doch zumeist sieht der Alltag der Eltern ein wenig anders aus. Es ist auch ganz klar und verständlich, dass frischgebackene Eltern in den ersten Tagen oder Wochen in ihren Handlungen sehr unsicher sind.

Baby in den ersten Wochen

Die ersten Wochen mit einem Baby an der Seite

Ein Kind in die Welt zu setzen bedeutet natürlich auch, dass die Eltern eine große Last und Verantwortung zu tragen haben. Sie müssen sich besonders in den ersten Lebensjahren fast rund um die Uhr um das Kind kümmern. Besonders in Erinnerung bleiben jedoch zumeist die ersten Wochen bzw. das erste Monat. Auch wenn es nicht den Anschein erweckt, die Neugeborenen erleben und entwickeln sich in den ersten Wochen sehr intensiv. Sie sammeln Eindrücke und erkunden natürlich die Umgebung mit Fühlen und Greifen. Wichtig in dieser Zeit ist, dass die Eltern sich liebevoll und fürsorglich um das Kind kümmern und da sind. Nicht nur für das Baby ist es wichtig, auch für die Eltern gehören die ersten Wochen mit dem Nachwuchs zu den schönsten Momenten und Erlebnissen die es gibt.

Was kann es wohl schöneres geben, als wenn das Baby zum ersten Mal die Eltern anlacht oder den ersten Laut von sich gibt? Bei den Eltern und natürlich ganz besonders bei der Mutter kommen unendliche Glücksgefühle und Momente zum Vorschein. Es ist jedoch sicherlich auch kein Zuckerschlecken, denn wie bereits erwähnt, hängt auch eine große Verantwortung und Last an den Schultern der Eltern.

Wie sind die ersten Wochen nun wirklich?

Diese Frage kann leider nicht so einfach beantwortet werden. Wie die ersten Wochen verlaufen hängt natürlich vom Gemüt des Kindes bzw. Babys ab. Viele Babys schlafen in den ersten Wochen nur und öffnen die Augen zumeist nur wenn sie Hunger haben. Doch die ersten Tage und Wochen mit dem Neugeborenen sind auf alle Fälle in unvergessliches Erlebnis und genau in dieser Zeit entsteh auch eine sehr enge Bindung. Stressige Stunden oder Tage wird es sicherlich geben, denn die Zeit für sich bleibt in der Regel auf der Strecke. Es ist deshalb sehr wichtig, dass sich die Eltern gegenseitig unterstützen und füreinander da sind.

Fazit

Zusammengefasst bleibt wohl nur noch zu sagen, dass die ersten Wochen mit dem Nachwuchs eine sehr schöne Zeit ist und wie es bei schönen Sachen so ist, vergeht diese leider viel zu schnell. Genießen Sie also jeden einzelnen Moment. Auch wenn es ab und an stressig werden wird, Sie werden sicherlich gerne für das Baby da sein und gute Eltern sein.

Pflege- und Gesundheitstipps fürs Baby

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Pflege- und Gesundheitstipps fürs Baby

Pflege, Gesundheitstipps fürs BabyEs gibt kaum glücklichere Momente im Leben als ein Baby zu bekommen. Das bestätigen alle jungen Eltern. Freudig begrüßt von der Familie und von Freunden genießt das Baby die volle Aufmerksamkeit. Ob im Krankenhaus oder im Geburtshaus geboren, professionelle Helfer unterstützen die jungen Mütter in den ersten Tagen. Hebammen begleiten die junge Familie in den ersten Tagen und Wochen tatkräftig. Wenn sich dann so langsam der Alltag einstellt, werden Sie sich vielleicht das eine oder andere Mal recht hilflos fühlen. Nicht immer ist dann die eigene Mutter oder die erfahre Freundin zur Stelle. Deshalb hier ein paar grundlegende Tipps.

Essen, Schlafen, Windeln wechseln

In den ersten Wochen des Neugeborenen sind die Bedürfnisse recht einfach. Der gesündeste und unkomplizierteste Weg, Ihr Baby zu ernähren ist es zu stillen. Zu jeder Zeit, ohne Vorbereitungen und an fast jedem Ort bekommt Ihr kleiner Schatz alles was es braucht. Mutterbindung, Zuwendung, alle Nährstoffe und kuschelige Nähe. Immunschutz und Allergieprävention eingeschlossen.

Auch wenn das Stillen aus medizinischen oder praktischen Gründen nicht möglich ist, gibt es viele Milchprodukte für die Jüngsten, die ebenso gesund sind.

Ab etwa 6 Monaten verlangen Kinder oft etwas mehr als die Milchmahlzeiten. Individuell sind sowohl Zeitpunkt als auch die Breinahrung. Viele Produkte in allen Geschmacksrichtungen sind auf dem Markt. Experimentieren Sie und probieren, was Ihrem Kleinen am besten schmeckt. Neben Brei eignet sich in diesem Stadium auch frisch gepresster Saft, der noch voller wertvoller Nährstoffe ist. Am besten bereitet man diesen mithilfe einer entsprechenden Saftpresse selbst zu. So ist es auch ein Leichtes, unbrauchbare Zusatzstoffe im Saft zu vermeiden. Angemessene Modelle finden Sie zum Beispiel in einem der Saftpresse Tests.

Nach und nach steigert sich das Verlangen nach festerer Kost, meistens abhängig von den mehr oder weniger schon vorhandenen Zähnen. Im Alter von einem Jahr möchte ihr Nachwuchs richtig mitessen. Gesunde Mischkost ist dann angesagt, ebenso wie bei den Großen.

Baby und Essen

Das erste Jahr mit Baby bringt eine wirklich große Veränderung: Durchschlafen wird für Eltern erst einmal zum großen Luxus. Ganz kleine Babys schlafen am besten in der Nähe der Eltern. Dort fühlen sie sich geborgen. Nächtliche Fütterungsaktionen und Windelwechsel gehen dann schnell über die Bühne und die Schlafpausen werden kurz gehalten.

Viele Babys werden gerade in den ersten Wochen von Bauchweh geplagt. Pflanzliche Mittel und Wärme sind als Hausmittel eine erste Hilfe. Sollte das nicht helfen, sollten Sie den Kinderarzt aufsuchen.

Auch die Körperpflege ist anfangs recht anspruchslos, weniger ist mehr! Da der Säureschutzmantel der Baby Haut sich erst noch bilden muss, sollte exzessiver Gebrauch von Seifen und Shampoos vermieden werden. Ein nasser, nicht zu grober Waschlappen mit etwas Seife, um den Po zu reinigen, reicht völlig aus. Einmal in der Woche ist Badetag! Für ganz Kleine ist der Badeeimer ein ganz großer Spaß. Gefahrlos können Sie Ihren kleinen Liebling hier Baden, ein ungeplantes Untertauchen ist selbst bei quirligen Kindern unmöglich.

Gut für Eltern und Babys

Spaziergang mit KindNichts macht Babys und Eltern soviel Spaß wie Spaziergänge an der frischen Luft. Abseits viel befahrener Straßen werden Sie Ihre Lieblings Strecken bald entdecken. Mit einem stabilen Kinderwagen bleibt Ihr Baby bei jedem Wetter gut schützt. Gemütlich ist ein naturbelassenes Schafsfell als Unterlage und warme Kleidung. Bewährt hat sich Zwiebellook aus möglichst atmungsaktiven Stoffen.

Auch wenn das Leben mit einem Baby eine anstrengende Sache ist, in der Rückschau ist es für die meisten Mütter eine schöne Zeit!

Erziehung von Babys

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Erziehung von Babys – ist das sinnvoll?

Viele Eltern stellen sich schon bei der Geburt ihres Sonnenscheins die Frage: Ist Baby Erziehung möglich und wie stellen wir das am besten an?

In den ersten Lebensmonaten sind Babys noch nicht in der Lage, von uns erzogen zu werden. Aber: Sie beobachten, erleben und verinnerlichen mit der Zeit bestimmte Verhaltensweisen, die von uns ausgehen.

Zuneigung stärkt die Bindung und das Urvertrauen

Insbesondere in den ersten Lebensmonaten ist es sehr wichtig, dem Baby so viel Körperkontakt und Zuneigung zu geben, wie es einfordert. Das stärkt die Bindung und das Urvertrauen. Das Baby spürt, seine Bedürfnisse werden als wichtig erachtet und es wird sich um es gekümmert, wenn es etwas braucht.

Baby Erziehung

Die richtige Balance finden zwischen Zuneigung und Grenzen

Ab circa einem halben Jahr finden die Kleinen dann heraus, wie sie Mama und Papa durch gezieltes Schreien um den Finger wickeln können. Dann ist es wichtig, in der Baby Erziehung die richtige Balance zu finden.

Ich gehe natürlich noch immer auf mein Kind ein, aber lass mich nicht durch das Schreien dirigieren oder immer wieder von etwas abhalten, was ich gerade tun wollte. Wenn ich beispielsweise beim Essen sitze, und mein Baby immer wieder schreit, sobald ich mich an den Esstisch setze, kann ich dem kleinen Schreihals durch mein Sitzen bleiben schon zeigen „Ich stehe nicht immer dann auf, wenn du schreist“.

Wenn mein Baby beispielsweise immer wieder an meiner Halskette zieht, dann sage ich ihm mit einem klaren „Nein“, dass es das nicht tun soll. Natürlich wird mein Kind das noch gar nicht verstehen können, doch mit der Zeit wird es das Nein damit verknüpfen, dass das Verhalten nicht geht. Wichtig ist: Nein bedeutet Nein. Wer hier dann einknickt und nicht konsequent bleibt, hat schon verloren. Das Kind wird dann früh lernen „Wenn Mama Nein sagt, könnte es auch ein Ja sein“.

Baby Erziehung sinnvoll?

Auch Geduld kann das Baby lernen

In der Mitte des 1. Lebensjahres kann ich von meinem Baby schon ein wenig Geduld einfordern, indem ich eben nicht mehr sofort aufstehe, sobald es mich herbei schreien will. Natürlich versteht mein Kind das noch nicht, aber es wird im Laufe der Zeit merken, dass auch die Mama und der Papa eigene Momente für sich haben werden und es Grenzen gibt.

Baby Erziehung ist in dem frühen Alter noch nicht zu 100 % möglich, doch es bildet den Grundstein für eine konsequente und liebevolle Erziehung.

Was ist in der Schwangerschaft zu beachten?

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Was während der Schwangerschaft zu beachten ist

Grundsätzlich gibt es vieles während einer Schwangerschaft zu beachten. Aber machen Sie sich nicht verrückt. Letztendlich wird es gut verlaufen. Hier sind einige Erfahrungen zusammengefasst, die ich während der Schwangerschaft sammeln durfte.

Schwangerschaft - Mutter und Kind

Was sollte ich essen?

Obstkorb Schwangerschaft ErnährungVorweg kommt der wohl für die meisten interessanteste Part. Klar, denn hier gibt es auch am meisten Dinge, die man beachten sollte. Wichtig ist vor allem eins: Essen braucht man wirklich nicht für zwei. Das Kind verbraucht nur ungefähr 300 kcal mehr. Also achten Sie auf die Ernährung, umso weniger brauchen Sie nachher wieder abnehmen. Aber führen Sie keine Diäten ohne eine Anordnung vom Arzt durch! Nichtsdestotrotz dürfen Sie nicht zu wenig Vitamine, Mineralstoffe, Jod, Kalzium und Ballaststoffe zu sich nehmen. Vitamine und Ballaststoffe erhalten Sie gut durch Obst und Gemüse, welches aber mit Schale verspeist werden sollte, wenn dies möglich ist. Vollkornprodukte, wie zum Beispiel Körnerbrot, enthalten noch zusätzlich Ballaststoffe, welche mir gut gegen Verstopfung halfen. Kalzium können Sie durch täglich Käse und Milch erhalten. Aber niemals Rohkäse, -milch oder rohes Fleisch und Fisch zu sich nehmen. Hier entsteht erhöhte Listeriose- und Toxoplasmosegefahr! Zudem sollten Sie als Schutz vor anderen Mikroorganismen die allgemeinen Hygieneregeln, wie zum Beispiel Obst und Gemüse abwaschen, einhalten. Um auf viele wichtige Nährstoffe zu kommen, wie zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren oder Jod, habe ich zweimal pro Woche Fisch gegessen. Es gibt auch die Möglichkeit sich vegetarisch während der Schwangerschaft zu ernähren.

Wie viel sollte ich trinken?

Die Empfehlung ist 1,5 bis 2 Liter pro Tag zu trinken. Es ist eine gut erreichbare Menge. Man muss oft auf Toilette laufen, allerdings beugt man dadurch einer Blasenentzündung bestens vor.

Was darf und sollte ich nicht essen?

Aus Erfahrung kann ich sagen: süße, saure und gebratene Lebensmittel verursachen Sodbrennen. Auch nach dem Essen sich hinzulegen ist förderlich für Sodbrennen. Wenn Sie also darunter leiden, meiden Sie diese Speisen und bleiben Sie nach dem Essen noch aufrecht.

Koffein ist grundsätzlich erlaubt und braucht man manchmal auch. Allerdings sollte man nicht mehr als drei Tassen davon pro Tag trinken. Lieber ein Mittagsschlaf mehr.

Außerdem gilt ein striktes Rauch- und Trinkverbot. Die Kinder können im Bauch schon Nikotinabhängig werden und später deutliche Defizite dadurch haben. Durch Alkohol kann es zum Fetalen Alkohol Syndrom kommen, welches die Konzentration negativ beeinflussen kann und das Aussehen des Kindes verändern kann.

Schwangerschaft Trinken

Darf ich reisen?

Reisen stellt in der Schwangerschaft generell kein Problem dar. Jedoch sollte man natürlich wenn die Zeit der Entbindung langsam kommt, nicht wegfahren. Belastend für den Kreislauf sind Milieu- und Klimawechsel, deswegen soll man nicht in das Gebirge über 2500m und nicht in die Tropen reisen. Wichtig ist natürlich die medizinische Versorgung im Land. Ich würde es nicht riskieren, in ein Land mit schlechter Versorgung zu reisen. Und nutzen Sie Flugzeug oder Bahn. Im Auto können Sie sich nicht bewegen und die Beine vertreten, was wirklich sehr angenehm sein kann und auch gut gegen Thrombose ist.

Was kann ich noch gegen Thrombose tun?

Da im Bauch das Kind immer größer wird, kann es natürlich den Rückfluss vom Blut in das Herz behindern. Deswegen habe ich ATS bekommen, die Anti-Thrombose-Strümpfe. Zusätzlich verhindern die ATS Wassereinlagerungen in den Beinen, die oft durch die Schwangerschaft bedingt sind.

Darf ich Medikamente nehmen und welche sollte ich nehmen?

Während einer Schwangerschaft braucht man nicht zwangsweise Medikamente. Auf keinen Fall sollte man irgendwelche Medikamente auf eigenen Verdacht einnehmen. Es sollte im Voraus immer der Arzt gesprochen werden. Mir wurde empfohlen Jodid und Folsäure zu nehmen. Jodid soll den täglichen Jodbedarf besser decken und Folsäure ist gegen Neuralrohrdefekte. Also Störungen am Rückenmark, wo die wichtigsten und meisten Nerven verlaufen. Eine bekannte Krankheit ist der offene Rücken. Zudem kann es sein, dass Sie zu wenig rote Blutkörperchen haben, die den Sauerstoff transportieren, dann sollte man Eisen nehmen. Das kann man aber nur durch eine Blutuntersuchung bestimmen.

Abschließend kann man sagen, dass Sie unbedingt zu allen Untersuchungen gehen sollten, und bei allen Fragen Ihren Arzt ansprechen sollten.