Schulranzen – Nicht nur nach dem Aussehen kaufen!

Lange vor der Einschulungszeit beginnt der Stress mit dem Kauf der Schulsachen. Die Kleinen haben lustige Ideen, wie der neue Ranzen aussehen muss. Können Eltern sich nach den Ideen richten? Was sagt den Schulranzen Test dazu? Es müssen Einhörner, Dinos, Monster, Elfen oder Trucks abgebildet sein. Ein wichtiges Kriterium für die Eltern sollte, das Leuchten der Schulmappe sein, damit Autofahrer die Neuen im Straßenverkehr gut sehen können. Ansonsten ist das Unfallrisiko auf dem Schulweg zu hoch.

Reflektierende Streifen reichen nicht aus!

Morgens ist es oft noch dämmerig und somit sind die i-Männchen nicht gut zu erkennen. In dieser Dämmerung helfen die Streifen aus, das Licht der Autos wird durch die Streifen reflektiert und der Fahrer erkennt, dass vor ihm jemand läuft. Doch was ist tagsüber bei Nieselregen? Die reflektierenden Streifen funktionieren nur in Verbindung mit Licht. In manchen Situationen kann jedoch passieren, dass Autos kein Licht anhaben, dann kommen fluoreszierende orangefarbene oder gelbe Farben ins Spiel. Diese Signalfarben warnen den Autofahrer schon von Weitem, ohne das Licht reflektiert werden muss, nur dann ist Ihr Kleiner sicher. Die DIN 58124 Norm legt einen sicheren Schulranzen fest. Demnach sind zehn Prozent aller Seiten- und Rückenflächen mit einem Katzenaugeneffekt ausgestattet, zudem sollen Minimum zwanzig Prozent mit fluoreszierenden Signalfarben ausgestattet sein. Dieser hohe Prozentsatz an Signalfarben kommt einer Warnweste gleich.

Schulranzen Test

Normen sind nicht am Namen zu erkennen!

Ein Schultornister bekommt vom Hersteller immer einen Namen, unter diesem er bekannt wird. Doch in vielen Fällen finden Sie „unsichere Geschwister“ in der Auswahl. Die Schultaschen mit einem kompletten Sicherheitspaket sind nicht so beliebt, da sie oft nicht so modisch wirken. Deswegen verwenden die Hersteller den gleichen Modellnamen für die „unsicheren Geschwister“ und steigern so die Kaufkraft. Darum achten Sie bitte genau auf die DIN-Norm, so gehen Sie auf Nummer sicher.
Schadstoffe

Der Schulranzen begleitet die Kinder meisten den ganzen Tag, dabei ist die Belastung sehr hoch. Kinder lassen den Ranzen gerne einmal fallen oder stellen ihn auf der Heizung ab usw. Deswegen sollte die Chemie der Taschen stimmen. In vielen Tests wurden die Ranzen nach Weichmachern und zyklische aromatische Kohlenwasserstoffe untersucht, zum Glück ohne Erfolg. In manchen Griffen wurde allerdings eine erhöhte Menge an Nonylphenolethoxylaten festgestellt. Grenzwerte fehlen bis heute, darum kann nicht gesagt werden, ob die erhöhte Konzentration schädlich für den Menschen ist.

Andere wichtige persönliche Kriterien

Ein Schulranzen bekommt mit dem Schulkind eine ganz individuelle Note. Dabei steht fest, dass jeder etwas anderes erwartet und benötigt. In dem Zusammenhang fallen allerdings noch Schlagwörter wie Gewicht der Tasche, Ergonomie, Platzaufteilung und Wasserdichtheit. Diese Punkte werden oft von dem beeinflusst, der den Ranzen trägt.
Lassen Sie sich Zeit beim Testen und entscheiden Sie nicht in Eile oder aufgrund von schönen Motiven.

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