Erziehung von Babys

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Erziehung von Babys – ist das sinnvoll?

Viele Eltern stellen sich schon bei der Geburt ihres Sonnenscheins die Frage: Ist Baby Erziehung möglich und wie stellen wir das am besten an?

In den ersten Lebensmonaten sind Babys noch nicht in der Lage, von uns erzogen zu werden. Aber: Sie beobachten, erleben und verinnerlichen mit der Zeit bestimmte Verhaltensweisen, die von uns ausgehen.

Zuneigung stärkt die Bindung und das Urvertrauen

Insbesondere in den ersten Lebensmonaten ist es sehr wichtig, dem Baby so viel Körperkontakt und Zuneigung zu geben, wie es einfordert. Das stärkt die Bindung und das Urvertrauen. Das Baby spürt, seine Bedürfnisse werden als wichtig erachtet und es wird sich um es gekümmert, wenn es etwas braucht.

Baby Erziehung

Die richtige Balance finden zwischen Zuneigung und Grenzen

Ab circa einem halben Jahr finden die Kleinen dann heraus, wie sie Mama und Papa durch gezieltes Schreien um den Finger wickeln können. Dann ist es wichtig, in der Baby Erziehung die richtige Balance zu finden.

Ich gehe natürlich noch immer auf mein Kind ein, aber lass mich nicht durch das Schreien dirigieren oder immer wieder von etwas abhalten, was ich gerade tun wollte. Wenn ich beispielsweise beim Essen sitze, und mein Baby immer wieder schreit, sobald ich mich an den Esstisch setze, kann ich dem kleinen Schreihals durch mein Sitzen bleiben schon zeigen „Ich stehe nicht immer dann auf, wenn du schreist“.

Wenn mein Baby beispielsweise immer wieder an meiner Halskette zieht, dann sage ich ihm mit einem klaren „Nein“, dass es das nicht tun soll. Natürlich wird mein Kind das noch gar nicht verstehen können, doch mit der Zeit wird es das Nein damit verknüpfen, dass das Verhalten nicht geht. Wichtig ist: Nein bedeutet Nein. Wer hier dann einknickt und nicht konsequent bleibt, hat schon verloren. Das Kind wird dann früh lernen „Wenn Mama Nein sagt, könnte es auch ein Ja sein“.

Baby Erziehung sinnvoll?

Auch Geduld kann das Baby lernen

In der Mitte des 1. Lebensjahres kann ich von meinem Baby schon ein wenig Geduld einfordern, indem ich eben nicht mehr sofort aufstehe, sobald es mich herbei schreien will. Natürlich versteht mein Kind das noch nicht, aber es wird im Laufe der Zeit merken, dass auch die Mama und der Papa eigene Momente für sich haben werden und es Grenzen gibt.

Baby Erziehung ist in dem frühen Alter noch nicht zu 100 % möglich, doch es bildet den Grundstein für eine konsequente und liebevolle Erziehung.

Gesunde Ernährung von Babys

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Babys gesund ernähren: Empfehlungen für das erste Lebensjahr

Erblickt ein Baby das Licht der Welt, ist die ganze Familie um seine Gesundheit besorgt. Dieser Ratgeber gibt Empfehlungen für die Baby Ernährung in der wichtigsten Entwicklungsphase.

Muttermilch – die wertvollste Babynahrung

Baby stillen MuttermilchDie besten Voraussetzungen für eine gesunde Baby Ernährung schaffen stillende Mütter. Die Muttermilch enthält alle Nährstoffe, welche für Babys Gesundheit wichtig ist. Außerdem fühlt sich der Säugling an der Mutterbrust geborgen, geliebt und rundum beschützt. Wichtig: Die Ernährungsweise einer stillenden Mutter ist ausschlaggebend für die Qualität ihrer Milch. Vorlieben für bestimmte Speisen und Getränke können unter Umständen zum Verhängnis werden. So musste schon manche junge Mutti die unangenehme Erfahrung machen, dass ihr Baby unruhig schlief oder an Magen/Darm-Beschwerden bzw. Bauchschmerzen litt. Der Grund: Sie verzehrte gern Hülsenfrüchte oder andere Speisen, welche Blähungen verursachten, trankübermäßig viel Kaffee und ernährte sich von Fast Food, was oft sehr scharf oder fett ist. Während der Stillzeit sollte Mann sich vor Augen führen, dass sich der Organismus eines Säuglings erst noch entwickeln muss. Deshalb ist es zwingend notwendig, unbedingt auch auf alkoholische Getränke zu verzichten. Eine gesunde ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, reich an Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralien ist die Grundvoraussetzung für eine nahrhafte Muttermilch. Allgemein gilt: Je länger ein Baby gestillt wird, desto besser entwickelt es sich.

Die Alternative zum Stillen

Es gibt zahlreiche Gründe, aus welchen Mütter nicht stillen können. So musste beispielsweise vor einiger Zeit eine Mutti ihr Baby vorübergehend auf Flaschennahrung umstellen, weil sie das Stillfieber ereilte. Sie war sehr unglücklich und befürchtete, dass nun wichtige Nährstoffe fehlen und Babys Gesundheit gefährdet ist. Zu dieser Sorge gibt es allerdings keinen Grund. Flaschennahrung kann zwar nicht vollkommen der Muttermilch angeglichen werden, trägt jedoch ebenso gut zu einer gesunden Baby Ernährung bei. Um dessen sicher sein zu können, empfehlen wir, im ersten Lebensjahr ausschließlich Anfangsnahrung mit der Bezeichnung „Per“ oder „1″ zu füttern. Bei der Zubereitung ist dringend zu empfehlen, sich nach den Dosierungsanweisungen des Herstellers zu richten. Müssen Sie zufüttern, weil Ihre Milch nicht mehr ausreicht, sollten Sie das Baby erst anlegen und ihm hinterher die Flasche geben. Hinweis: Beim Umstieg von „Per“ auf „1“ Milchnahrung ist zu beachten, dass diese dicker ist. Dem entsprechend muss der Sauger auf der Flasche gewechselt werden. Die Löcher müssen mittelgroß sein, damit Ihr Kleines genug Nahrung aufnehmen kann.

Baby trinkt aus Flasche

Wenn Milch nicht mehr reicht

Ab dem fünften Monat wird es Zeit, mit der Gabe von Brei zu beginnen. Der erste sollte aus Fleisch oder Fisch, Gemüse und Kartoffeln bestehen. Nach etwa vier Wochen braucht das Kind eine weitere Mahlzeit mit Getreide-Milch-Brei, etwa ab dem siebten Monat sollte zusätzlich noch ein Getreide-Brei mit Obst gereicht werden.

Was sollte das Baby trinken?

Empfehlenswert ist stilles Mineralwasser, ungesüßter Früchte- oder Kräutertee und Fruchtsaft. Säfte sollten jedoch aufgrund Zahn schädigender Zucker- oder Süßstoff-Zusätze nicht fertig gekauft werden. Kaufen Sie am besten die Früchte und pressen Sie diese mit einem Entsafter selbst aus. Somit bekommt das Baby nur den reinen Fruchtzucker. Auch beim Kauf von Entsaftern sollten Sie allerdings Vorsicht walten lassen und sich im Vorhinein mittels Entsafter Tests ausreichend informieren. Achtung: Nehmen Sie unbedingt Abstand von löslichen Kinder-Tees. Diese sind stark gesüßt und alles andere als fördernd für Babys Gesundheit. Die Zähne kommen bereits zu schaden, bevor sie durchbrechen. Somit ist der regelmäßige Zahnarztbesuch bereits vorprogrammiert.

Was ist in der Schwangerschaft zu beachten?

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Was während der Schwangerschaft zu beachten ist

Grundsätzlich gibt es vieles während einer Schwangerschaft zu beachten. Aber machen Sie sich nicht verrückt. Letztendlich wird es gut verlaufen. Hier sind einige Erfahrungen zusammengefasst, die ich während der Schwangerschaft sammeln durfte.

Schwangerschaft - Mutter und Kind

Was sollte ich essen?

Obstkorb Schwangerschaft ErnährungVorweg kommt der wohl für die meisten interessanteste Part. Klar, denn hier gibt es auch am meisten Dinge, die man beachten sollte. Wichtig ist vor allem eins: Essen braucht man wirklich nicht für zwei. Das Kind verbraucht nur ungefähr 300 kcal mehr. Also achten Sie auf die Ernährung, umso weniger brauchen Sie nachher wieder abnehmen. Aber führen Sie keine Diäten ohne eine Anordnung vom Arzt durch! Nichtsdestotrotz dürfen Sie nicht zu wenig Vitamine, Mineralstoffe, Jod, Kalzium und Ballaststoffe zu sich nehmen. Vitamine und Ballaststoffe erhalten Sie gut durch Obst und Gemüse, welches aber mit Schale verspeist werden sollte, wenn dies möglich ist. Vollkornprodukte, wie zum Beispiel Körnerbrot, enthalten noch zusätzlich Ballaststoffe, welche mir gut gegen Verstopfung halfen. Kalzium können Sie durch täglich Käse und Milch erhalten. Aber niemals Rohkäse, -milch oder rohes Fleisch und Fisch zu sich nehmen. Hier entsteht erhöhte Listeriose- und Toxoplasmosegefahr! Zudem sollten Sie als Schutz vor anderen Mikroorganismen die allgemeinen Hygieneregeln, wie zum Beispiel Obst und Gemüse abwaschen, einhalten. Um auf viele wichtige Nährstoffe zu kommen, wie zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren oder Jod, habe ich zweimal pro Woche Fisch gegessen. Es gibt auch die Möglichkeit sich vegetarisch während der Schwangerschaft zu ernähren.

Wie viel sollte ich trinken?

Die Empfehlung ist 1,5 bis 2 Liter pro Tag zu trinken. Es ist eine gut erreichbare Menge. Man muss oft auf Toilette laufen, allerdings beugt man dadurch einer Blasenentzündung bestens vor.

Was darf und sollte ich nicht essen?

Aus Erfahrung kann ich sagen: süße, saure und gebratene Lebensmittel verursachen Sodbrennen. Auch nach dem Essen sich hinzulegen ist förderlich für Sodbrennen. Wenn Sie also darunter leiden, meiden Sie diese Speisen und bleiben Sie nach dem Essen noch aufrecht.

Koffein ist grundsätzlich erlaubt und braucht man manchmal auch. Allerdings sollte man nicht mehr als drei Tassen davon pro Tag trinken. Lieber ein Mittagsschlaf mehr.

Außerdem gilt ein striktes Rauch- und Trinkverbot. Die Kinder können im Bauch schon Nikotinabhängig werden und später deutliche Defizite dadurch haben. Durch Alkohol kann es zum Fetalen Alkohol Syndrom kommen, welches die Konzentration negativ beeinflussen kann und das Aussehen des Kindes verändern kann.

Schwangerschaft Trinken

Darf ich reisen?

Reisen stellt in der Schwangerschaft generell kein Problem dar. Jedoch sollte man natürlich wenn die Zeit der Entbindung langsam kommt, nicht wegfahren. Belastend für den Kreislauf sind Milieu- und Klimawechsel, deswegen soll man nicht in das Gebirge über 2500m und nicht in die Tropen reisen. Wichtig ist natürlich die medizinische Versorgung im Land. Ich würde es nicht riskieren, in ein Land mit schlechter Versorgung zu reisen. Und nutzen Sie Flugzeug oder Bahn. Im Auto können Sie sich nicht bewegen und die Beine vertreten, was wirklich sehr angenehm sein kann und auch gut gegen Thrombose ist.

Was kann ich noch gegen Thrombose tun?

Da im Bauch das Kind immer größer wird, kann es natürlich den Rückfluss vom Blut in das Herz behindern. Deswegen habe ich ATS bekommen, die Anti-Thrombose-Strümpfe. Zusätzlich verhindern die ATS Wassereinlagerungen in den Beinen, die oft durch die Schwangerschaft bedingt sind.

Darf ich Medikamente nehmen und welche sollte ich nehmen?

Während einer Schwangerschaft braucht man nicht zwangsweise Medikamente. Auf keinen Fall sollte man irgendwelche Medikamente auf eigenen Verdacht einnehmen. Es sollte im Voraus immer der Arzt gesprochen werden. Mir wurde empfohlen Jodid und Folsäure zu nehmen. Jodid soll den täglichen Jodbedarf besser decken und Folsäure ist gegen Neuralrohrdefekte. Also Störungen am Rückenmark, wo die wichtigsten und meisten Nerven verlaufen. Eine bekannte Krankheit ist der offene Rücken. Zudem kann es sein, dass Sie zu wenig rote Blutkörperchen haben, die den Sauerstoff transportieren, dann sollte man Eisen nehmen. Das kann man aber nur durch eine Blutuntersuchung bestimmen.

Abschließend kann man sagen, dass Sie unbedingt zu allen Untersuchungen gehen sollten, und bei allen Fragen Ihren Arzt ansprechen sollten.