Tipps für einen entspannten Urlaub mit dem Baby

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Vor dem Urlaub

Planen Sie Ihren Urlaub auf jeden Fall rechtzeitig – so vermeiden Sie Stress, weil nicht noch kurz vor der Abreise wichtige Dinge zu erledigen sind. Dazu gehört natürlich die Urlaubsplanung an sich: Welches Reiseziel schwebt Ihnen für sich und Ihre Familie vor? Wenn Sie sich erst noch an den gemeinsamen Urlaub mit dem Nachwuchs gewöhnen müssen, sind kürzere Strecken von Vorteil. So können Sie erst einmal schauen, wie sich Ihr Baby auf längeren Autofahrten, im Flugzeug oder in der Bahn verhält.

Kind Autofahrt

Benötigen Sie einen Ausweis oder Pass für Ihr Kind? Vor allem für den Fall, dass Sie sich doch für eine Fernreise entscheiden, sollten Sie sich außerdem über die empfohlenen Impfungen informieren.

Erkundigen Sie sich bei der Buchung eines Hotels, ob ein Baby- oder Reisebett für Sie bereitgestellt werden kann oder ob Sie selbst eines mitbringen müssen. Viele Hotels bieten diesen Service mittlerweile an. Dies gilt auch für eine Ferienwohnung. Da Ihr Baby aus einem normalen Bett kullern könnte, benötigen Sie unbedingt eine geeignete Schlafmöglichkeit.

Wenn Sie glauben, an alles gedacht zu haben, gehen Sie Ihre Planung zur Sicherheit noch einmal mit Ihrem Partner oder einer Freundin durch.

Schon geht es los: Die Anfahrt

Was erwartet Sie bei der Anfahrt? Wenn Ihr Baby bereits ans Autofahren gewöhnt ist und dabei keine Probleme wie Übelkeit und Erbrechen auftreten, ist die Anfahrt im eigenen PKW auf kurzen Strecken meist relativ unproblematisch. Sie müssen sich dabei nicht unter Druck setzen und die Fahrt im Rekordtempo zurücklegen. Pausen helfen sowohl Ihnen als auch Ihrem Baby, einen entspannten Einstieg in den Urlaub zu finden.

Baby auf ArmIm Flugzeug reist das Baby entweder auf Ihrem Schoß oder in einem eigenen Sitz – erkundigen Sie sich bei der Fluggesellschaft danach, welche Möglichkeiten Ihnen offen stehen. Oft finden Sie diese und andere hilfreiche Informationen auf der Internetseite des Unternehmens.

In vielen Fernzügen der Bahn gibt es spezielle Eltern-Kind-Abteile. Dort ist es weniger tragisch, wenn Ihr Baby schreit oder vergnügt vor sich hin plappert.

Unabhängig vom Transportmittel dürfen Windeln & Co. natürlich nicht fehlen. Eine Wickeltasche, die alles Notwendige enthält, ist dabei in vielen Fällen sehr praktisch. Neben Windeln gehören auch Wundcreme, ggf. Puder, feuchte und trockene Tücher, Wechselwäsche und was Sie sonst noch benötigen in die Wickeltasche. Stecken Sie lieber einige zusätzliche Windeln ein – am Urlaubsort gibt es oft entsprechende Geschäfte. Insbesondere in abgelegenen Ferienhäusern oder kleinen Dörfern sollten Sie sich jedoch im Voraus darüber erkundigen.

Damit im Urlaub nichts schief geht

Niemand wird im Urlaub gerne krank, doch mit Baby ist die Situation besonders problematisch. Bringen Sie deshalb eine Reiseapotheke mit, die neben allen Medikamenten, die Sie und das Baby regelmäßig nehmen, auch Mittel gegen Fieber, Übelkeit und Schmerzen umfasst. Bedenken Sie dabei, dass Sie für sich selbst und das Kind in der Regel unterschiedliche Arzneimittel benötigen!

Fröhlich springendes BabySpieluhr, Spielsachen, die eigene Decke von Zuhause oder ein Kuscheltier können dem Baby die Eingewöhnung erleichtern. Sollen Kinderwagen oder Tragetuch mit in den Urlaub? Und wie sieht es mit dem Essen und Trinken aus?

Wenn keine Waschmaschine zur Verfügung steht, lohnt es sich außerdem, ein mildes Handwaschmittel mitzubringen. So müssen Sie nicht befürchten, dass Ihnen die Wechselwäsche ausgeht. Babybad, Shampoo, Creme, Fläschchen, Lätzchen und Schnuller gehören für die meisten Babys ebenfalls ins Gepäck. Darüber hinaus ist ein guter Sonnenschutz für Ihr Baby wichtig, also eine Kopfbedeckung und ggf. Sonnencreme.

Safternährung für das Baby

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Baby stillen Muttermilch

In der Stillzeit ist die Frage oft groß, ob das Baby überhaupt etwas anderes als Milch trinken soll. Kann das Baby überhaupt andere Flüssigkeiten zu sich nehmen? Oder verträgt es nur die Muttermilch? Man möchte seinem Kind natürlich keinen Schaden zufügen. Welche Flüssigkeiten darf Ihr Kind also zu sich nehmen?

Muttermilch versus Kuhmilch

Vorsicht sollte bei Kuhmilch gelten. Denn diese ist absolut anders zusammengesetzt als die Muttermilch. Muttermilch stillt in den ersten vier bis sechs Monaten den kompletten Bedarf an Flüssigkeit für das Baby. Zusätzliche Flüssigkeit darf nur dazu gegeben werden, wenn Fieber und Durchfall die Flüssigkeit dem Babykörper entziehen. Auch an warmen oder sogar heißen Tagen, vor allem wenn das Kind schwitzt.
Wenn Beikost gegeben wird, darf das Baby auch andere Flüssigkeiten zu sich nehmen. Dieses Getränk dient aber nicht zum Ausbalancieren des Flüssigkeitshaushaltes des Kindes. 200 Milliliter täglich darf das Baby zu sich nehmen. Gemerkt werden sollte sich: Je weniger Milchmahlzeiten, desto mehr Flüssigkeit sollte dem Kind zu der Breimahlzeit dazugegeben werden. Das sollte aber erst mit der dritten Breimahlzeit am Tag erfolgen.

Baby trinkt aus Flasche

Welche Getränke dürfen gereicht werden?

Die Getränke für das Baby sollten einerseits durstlöschend und andererseits auf jeden Fall zuckerfrei sein. Bis zum sechsten Lebensmonat sollte Leitungswasser abgekocht werden. Das Abkochen tötet Keime und Bakterien. Diese Krankheitserreger können das Immunsystem angreifen und Ihr Baby krank machen. Das in der Leitung stehende Wasser sollte nach dem sechsten Monat auslaufen und das Kind sollte nur kalte Getränke bekommen. Wasser mit Kohlensäure ist eine schlechte Alternative, da diese zu Bauchschmerzen und Blähungen führen kann. Auf dem Etikett des stillen Mineralwassers sollte zusätzlich der Hinweis „für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ zu finden sein.
Um dem Baby ein wenig Abwechslung zu bieten dürfen auch ungesüßte Tees getrunken werden. Früchtetee ist hier besonders beliebt. Spezielle ungesüßte Babytees unterliegen speziellen Grundlagen und Auflagen und sind schadstofffrei.
Ein Kräutertee, wie Fechel- oder Anistee sind als Arzneimittel anzusehen und sollten dem Kind nicht gegeben werden. Von Fertigtee sollten die Finger gelassen werden, da diese oft sehr zuckerhaltig sind.

Darf Ihr Kind denn Saft trinken?

Gläser mit SaftEin reiner Saft, egal in welcher Form, sollte dem Kind nicht gegeben werden, da diese einen sehr hohen Zuckergehalt aufweisen. Die Kohlenhydrate fördern Karies, auch wenn die Zähne noch nicht gewachsen sind. Enthaltene Säure führt bei Babys auch zu einem wunden Po. Der reine Saft darf nur verdünnt, im Verhältnis 1:3 vermengt werden. Die Fruchtsaftschorle sollte aber zu einer Ausnahme und einer Leckerei eingestuft werden. Spezielle Babysäfte sind empfehlenswert, da diese keine Fruchtsäure enthalten. Roher Obstsaft ist erst ab dem siebten bis achten Lebensmonat zu empfehlen. Dieser kann mit einem Entsafter (siehe saftausbeute.de Entsafter Test für Empfehlungen) selber hergestellt werden und dieser ist frisch und absolut gut zu vertragen von dem Kind. Bei dem selbst gemachten Saft sollte beachtet werden, dass dieser nur maximal einen Tag im Kühlschrank stehen sollte. Frischer Saft aus Möhren, oder auch Birnen ist sehr beliebt bei Kindern, sollte aber nur in kleinen Mengen verkostet werden. Saft ist kein Durstlöscher und sollte auf keinen Fall so verwendet werden. Auch Apfelsaft kann aus der rohen Frucht gewonnen werden und enthält nicht soviel Zucker wie gekaufter Apfelsaft. Auch aus Bananen kann Saft gewonnen werden. Es kommt immer auf einen Selbstversuch an. Manche Kinder lieben Apfelsaft und die anderen mögen diesen gar nicht. Probieren geht über Studieren.

Hautprobleme bei Babys

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Baby Haut

Die meisten Babys haben Hautprobleme. Rund zwei Drittel aller Neugeborenen leiden unter trockener Haut oder anderen Hautproblemen. Meistens verschwinden diese nach einigen Monaten wieder. Wichtig ist zu wissen, dass die Hautprobleme oftmals durch Anpassungsschwierigkeiten entstehen. Zu den häufigsten Problemen gehören rote Stellen, Milchschorf oder Akne. Hautprobleme können auch bei sorgfältiger Pflege auftreten. Das liegt daran, dass die Haut der Babys drei bis fünf mal dünner ist als bei einem Erwachsenen. In der Regel heilen diese aber von alleine ab.

Der Storchenbiss

Als Storchenbiss oder Feuermal wird ein Muttermal bezeichnet, welches viele Neugeborenen aufweisen. Am häufigsten tritt dieser am Hinterkopf auf. Der rote Hautfleck kann aber auch auf der Stirn oder am Augenlid auftreten. Verursacht wird dieser rote Fleck durch eine Erweiterung der Kapillargefäße. Durch Erregung, bei gesteigerter Durchblutung und durch die Temperatur ändert sich die Farbe vom Mal. Die meisten Storchenbisse verschwinden innerhalb des ersten Lebensjahres. Das Mal am Hinterkopf bleibt aber in seltenen Fällen ein Leben lang. Besondere Pflege braucht das Mal nicht.

Die Neugeborenenakne

Etwa jedes fünfte Baby bekommt in den ersten sechs Wochen nach der Geburt eine Babyakne. Dabei neigen Jungs vier mal häufiger zu Hautunreinheiten. Schuld daran ist der Hormonüberschuss durch die Mutter und die dadurch bedingte Hormonumstellung. In der Regel müssen diese Hautunreinheiten nicht behandelt werden. Nach zwei bis vier Wochen verschwindet die Neugeborenenakne ganz alleine. Achten Sie darauf, dass die Fingernägel des Babys nicht zu lang sind, damit es sich die Pickelchen nicht aufkratzt. Handschuhe können hier auch helfen.

Milien oder Grießkörner

NeugeborenesHautgrieß sind mit Hornmaterial gefüllte Zysten. Wie die Neugeborenenakne, entstehen Milien durch die Hormonumstellung nach der Geburt. Es handelt sich hierbei um kleine weiße Körnchen, die bei fast jedem Baby auftreten. Milien kommen nicht nur im Gesicht vor, sondern können sich innerhalb weniger Tage auf dem gesamten Körper zeigen. Wie die Babyakne, verschwinden auch die Milien nach einigen Wochen von alleine wieder. Sie sollten auf keinen Fall aufgekratzt werden.

Die Hitzepickel

Hitzepickel sind wasserhelle kleine Blasen auf der Haut. Sie treten bei Fieber, aber auch bei starkem Schwitzen, besonders im Sommer, auf. Hitzepickel sind harmlose Pickelchen, die durch eine Überhitzung der Haut entstehen. Typischerweise kommen Hitzepöckchen am Nacken, an den Armen und am Oberkörper vor. Sie verschwinden von alleine.

Kopfgneis

Die meisten Babys sind in den ersten Lebensmonaten von Kopfgneis betroffen. Es handelt sich um eine weiß-gelbe bis bräunliche, talgige Schuppenschicht auf der Kopfhaut. Verursacht wird der harmlose Kopfgneis durch eine Überproduktion der Talgdrüsen. Dieser Hautausschlag verschwindet innerhalb des ersten Jahres. Um die Verschorfungen zu lösen, sollte der Kopf abends mit Olivenöl oder Babyöl eingerieben werden. Am nächsten Morgen kann die aufgeweichte Schuppenschicht ausgebürstet werden. Kopfgneis wird fälschlicherweise häufig als Milchschorf bezeichnet. Milchschorf ist allerdings ein Ekzem, welches übergekochter Milch ähnelt (daher der Name). Auch hierbei handelt es sich um eine gelbe Schuppenschicht auf der Haut. Meistens ist er harmlos und verschwindet ebenfalls im ersten Lebensjahr. Ein Kinderarzt sollte aufgesucht werden, wenn sich der entzündliche Milchschorf ins Gesicht hinein zieht, zum Beispiel an den Augenbrauen auftritt. Auch hier hilft Öl um die Krusten zu lösen. Um das Kratzen und Entzündungen zu vermeiden, empfiehlt es sich dem Baby kleine Fäustlinge anzuziehen.

Der Windelausschlag

Auch am Po kann es zu einem großflächigen Ausschlag kommen. Da sich dieser auch weiter ausbreiten und entzünden kann, ist eine ärztliche Behandlung notwendig.

Richtig stillen

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Baby richtig stillen MuttermilchNach der Geburt ist die hochwertigste, ausgewogenste und gesündeste Ernährung für einen Säugling die Muttermilch. Insbesondere in den ersten Tagen hat die, dann Kolostrum genannte, Milch eine besondere Zusammensetzung, die für einen guten Start ins Leben nahezu unverzichtbar ist. Deshalb ist das Stillen mit dieser besonders nährstoffreichen und mit hohen Antikörperkonzentration versehenen Muttermilch von Anfang an so bedeutend. Gleichzeitig muss sich der Körper der Mutter von der Schwangerschaft zur Stillzeit umstellen, damit die Milchdrüsen überhaupt zum richtigen Zeitpunkt ausreichende Mengen Milch absondern. Vor allem unerfahrene Mütter können aus diesen und weiteren Gründen Probleme haben ihr Baby zu stillen. Im Folgenden finden Sie deshalb einige Hinweise, wie Sie dies am besten und möglichst problemlos tun können.

Wie Sie richtig stillen

Das Saugen gehört zu den angeborenen Reflexen eines Babys und ist unmittelbar nach der Geburt am stärksten ausgeprägt. Mit etwas Glück reicht es bereits, das Kind an die Brust zu legen, damit es sich festsaugt und anfängt, zu nuckeln. Der Saugvorgang selbst regt gleichzeitig die Milchdrüsen an, Milch zu produzieren. Das Kolostrum ist dabei hinsichtlich seiner Färbung und Konsistenz unüblich für Milch. Da es nährstoffreicher ist, muss die Menge nicht so groß sein, um das Kind zu versorgen, und Sie müssen sich keine Sorgen machen, wenn Ihnen die Menge gering vorkommt – dies ist völlig normal! Spätestens etwa am vierten Tag nach der Geburt sind die Milchdrüsen auf ihre Aufgabe der nächsten Monate vorbereitet und fangen an, die normale Muttermilch in größerer Menge zu produzieren. Dies ist gleichzeitig der Moment, an dem die Brüste sehr prall werden und anfangs etwas schmerzen können. Damit die hohe Milchproduktion sonst zu keinen weiteren Komplikationen führt, ist es wichtig, die produzierte Milch regelmäßig abzuleiten – am besten durch möglichst häufiges Stillen. Dabei darf ein Baby so oft trinken, wie es mag, da es dadurch ein natürliches Hunger- und Sättigungsgefühl entwickelt, wodurch spätere ungesunde Essgewohnheiten vermieden werden.

Die richtige Position

Für das erfolgreiche Stillen ist die richtige Position entscheidend. Die Mutter sollte zunächst eine bequeme Körperhaltung finden. Der Säugling sollte gerade vor den Oberkörper gehalten werden und sich an diesen anschmiegen. Wichtig ist, dass der Kopf gerade gehalten wird um Fehlstellungen des Halses zu vermeiden. Eine einfache Veranschaulichung der richtigen Position ist in einer liegenden Position der Mutter zu finden. Im Liegen kann der Säugling einfach bäuchlings quer auf die Brüste gelegt werden. Die dabei eingenommene Position ist genau richtig. Wenn Sie sitzen, sollten sie den Säugling genau so an Ihren Körper legen. Damit eine ausreichende Versorgung mit Milch gegeben ist, muss der Säugling sich auch richtig festsaugen. Dabei muss er möglichst die gesamte Brustwarze, nicht zu verwechseln mit dem Nippel, mit den Lippen umschließen. Das Schlucken kann an der Bewegung des Ohrs erkannt werden.

Fazit

Das Stillen ist besonders in den ersten Tagen sehr wichtig. Mit der richtigen Körperhaltung und unter Berücksichtigung weniger Details klappt dies auch schnell erfolgreich.

Rückenschmerzen aufgrund Schwangerschaft / Geburt vorbeugen

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Gerade in der Anfangsphase einer Schwangerschaft kommt es häufig zu Beschwerden im Rückenbereich. Viele Frauen sorgen sich dann, dass die Schmerzen auf eine Fehlgeburt hindeuten könnten. Die Rückenbeschwerden sind in den meisten Fällen jedoch völlig harmlos und weisen nur auf die Veränderung des Körpers hin.

Körperliche Veränderungen während der Schwangerschaft

In der Frühphase der Schwangerschaft schüttet der Körper das Hormon Progesteron aus und setzt somit die Vorbereitungen auf das Baby in Gang. Da der Raum in der Gebärmutter begrenzt ist, wird zusätzlicher Platz geschaffen, indem einige Organe ein paar Millimeter verschoben werden. Außerdem werden Sehnen, Bänder und Gelenke gedehnt, um die problemlose Geburt des Babys vorzubereiten. All diese Vorgänge verringern die Stabilität der Wirbelsäule und sorgen für Schmerzen im unteren Rückenbereich.

Da im Laufe der Schwangerschaft das Baby und somit auch der Bauch immer weiterwächst, was selbstverständlich das Gesamtgewicht, welches der Rücken nun stützen muss, beeinflusst, kann es ab dieser Phase auch zu Kreuzschmerzen kommen. Doch Sie müssen sich den Rückenbeschwerden nicht hilflos ausgeliefert fühlen, Sie haben es in der Hand, schon vorher oder auch während Ihrer Schwangerschaft aktiv gegen Rückenschmerzen und Verspannungen vorzugehen.

Rückenschmerzen infolge Schwangerschaft

Rückenschmerzen vor und während der Schwangerschaft abschwächen

Aktive und sportliche Frauen bringen die besten Voraussetzungen mit, um auch während der Schwangerschaft möglichst frei von Rückenschmerzen zu bleiben. Wenn Sie schon vor Ihrer Schwangerschaft aktiv waren, bleiben Sie bei Ihrem regelmäßigen Training. Ihr Körper wird es Ihnen danken. Frauen, welche vor der Schwangerschaft weniger sportlich waren, sollten jetzt nicht versuchen, zu Höchstleistungen aufzulaufen. Jedoch hilft regelmäßige körperliche Betätigung auch ihnen, Rückenschmerzen zu mildern. Idealerweise sollten Sie sich einer Gruppe zur Schwangerschaftsgymnastik anschließen. Hier erlernen Sie, Fehlhaltungen vorzubeugen. Zusätzlich können Yoga-Übungen helfen, den Rückenbereich zu stärken und gleichzeitig auch entspannen. Auch Schwimmen ist bestens für schwangere Frauen geeignet.

Ebenfalls schmerzlindernd ist Wärme. Diese kann in Form eines Körnerkissens, einer Wärmflasche oder eines entspannenden Bades dabei helfen, Rückenbeschwerden abzuschwächen. Am Ende der Schwangerschaft, wenn der Bauch schon sehr groß ist, kann ein stützendes Bauchtuch mögliche Rückenbeschwerden erträglicher machen.

Rückenschmerzen nach der Geburt

Massage gegen RückenschmerzenLeiden Sie (auch) nach der Geburt an Rückenschmerzen? Grund hierfür könnten die Bauchmuskeln sein. Diese wurden aufgrund des Wachstums des Bauches geschwächt und müssen nach der Geburt wieder gestärkt werden. So lange muss der Rücken die zweifache Arbeit leisten. Empfehlenswert ist es deshalb, sich bei der Rückbildungsgymnastik anzumelden. Hier wird die Muskulatur langsam wieder aufgebaut.

Das Stillen ist für viele Frauen eine neue Situation, auch hier kann es zu Rückenschmerzen aufgrund von Fehlhaltungen kommen. Viele Frauen neigen dazu, die Brust zum Kind zu führen und krümmen dafür ihren Rücken. Sinnvoller ist es, das Kind zur Brust zu führen, so entlasten Sie Ihren Rücken.

Während des Alltags sollte darauf geachtet werden, das Hohlkreuz zu vermeiden. Während der Schwangerschaft ist dies aufgrund des voluminösen Bauches normal, von nun an sollte der Körper jedoch wieder aufrecht gehalten werden. Auch schweres Heben ist noch tabu. Und falls Sie es nicht vermeiden können, gehen Sie immer in die ergonomische Hocke, um die Bandscheiben zu entlasten.

Falls Yoga Ihnen schon während der Schwangerschaft zugesagt hat, sollten Sie Ihre Übungen auch nach der Schwangerschaft weiterführen. Yoga ist ein idealer Ausgleich zum Alltag und stärkt zusätzlich die wichtigsten Muskeln im Körper.

Fazit

Mit etwas Achtsamkeit und einigen Übungen lässt sich vielleicht nicht jede Verspannung vermeiden und jedem Schmerz vorbeugen, insgesamt lassen sich die Beschwerden in jedem Fall aber abschwächen, um die Schwangerschaft und auch die Freuden des Mutterseins mit vollen Zügen genießen zu können.

Die ersten Wochen mit dem Baby

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Werdende Eltern können es zumeist nicht abwarten, bis das Baby das Licht der Welt erblickt. Die Vorfreude ist zumeist sehr groß und wenn es um die ersten Erlebnisse mit dem Neugeborenen geht, gehen zumeist die Meinungen auseinander. Viele Mütter bzw. Eltern berichten, dass sie ein sehr braves Baby haben und es so schön und auch ruhig ist. Der Nachwuchs meldet sich kaum schreiend zu Wort und schläft natürlich auch die ganze Nacht durch. Manche wiederum erzählen, dass das Baby den ganzen Tag quengelt und nach Essen schreit. Fest steht, dass es natürlich auch immer wieder ausgesprochen brave und ruhige Babys gibt, doch zumeist sieht der Alltag der Eltern ein wenig anders aus. Es ist auch ganz klar und verständlich, dass frischgebackene Eltern in den ersten Tagen oder Wochen in ihren Handlungen sehr unsicher sind.

Baby in den ersten Wochen

Die ersten Wochen mit einem Baby an der Seite

Ein Kind in die Welt zu setzen bedeutet natürlich auch, dass die Eltern eine große Last und Verantwortung zu tragen haben. Sie müssen sich besonders in den ersten Lebensjahren fast rund um die Uhr um das Kind kümmern. Besonders in Erinnerung bleiben jedoch zumeist die ersten Wochen bzw. das erste Monat. Auch wenn es nicht den Anschein erweckt, die Neugeborenen erleben und entwickeln sich in den ersten Wochen sehr intensiv. Sie sammeln Eindrücke und erkunden natürlich die Umgebung mit Fühlen und Greifen. Wichtig in dieser Zeit ist, dass die Eltern sich liebevoll und fürsorglich um das Kind kümmern und da sind. Nicht nur für das Baby ist es wichtig, auch für die Eltern gehören die ersten Wochen mit dem Nachwuchs zu den schönsten Momenten und Erlebnissen die es gibt.

Was kann es wohl schöneres geben, als wenn das Baby zum ersten Mal die Eltern anlacht oder den ersten Laut von sich gibt? Bei den Eltern und natürlich ganz besonders bei der Mutter kommen unendliche Glücksgefühle und Momente zum Vorschein. Es ist jedoch sicherlich auch kein Zuckerschlecken, denn wie bereits erwähnt, hängt auch eine große Verantwortung und Last an den Schultern der Eltern.

Wie sind die ersten Wochen nun wirklich?

Diese Frage kann leider nicht so einfach beantwortet werden. Wie die ersten Wochen verlaufen hängt natürlich vom Gemüt des Kindes bzw. Babys ab. Viele Babys schlafen in den ersten Wochen nur und öffnen die Augen zumeist nur wenn sie Hunger haben. Doch die ersten Tage und Wochen mit dem Neugeborenen sind auf alle Fälle in unvergessliches Erlebnis und genau in dieser Zeit entsteh auch eine sehr enge Bindung. Stressige Stunden oder Tage wird es sicherlich geben, denn die Zeit für sich bleibt in der Regel auf der Strecke. Es ist deshalb sehr wichtig, dass sich die Eltern gegenseitig unterstützen und füreinander da sind.

Fazit

Zusammengefasst bleibt wohl nur noch zu sagen, dass die ersten Wochen mit dem Nachwuchs eine sehr schöne Zeit ist und wie es bei schönen Sachen so ist, vergeht diese leider viel zu schnell. Genießen Sie also jeden einzelnen Moment. Auch wenn es ab und an stressig werden wird, Sie werden sicherlich gerne für das Baby da sein und gute Eltern sein.

Pflege- und Gesundheitstipps fürs Baby

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Pflege- und Gesundheitstipps fürs Baby

Pflege, Gesundheitstipps fürs BabyEs gibt kaum glücklichere Momente im Leben als ein Baby zu bekommen. Das bestätigen alle jungen Eltern. Freudig begrüßt von der Familie und von Freunden genießt das Baby die volle Aufmerksamkeit. Ob im Krankenhaus oder im Geburtshaus geboren, professionelle Helfer unterstützen die jungen Mütter in den ersten Tagen. Hebammen begleiten die junge Familie in den ersten Tagen und Wochen tatkräftig. Wenn sich dann so langsam der Alltag einstellt, werden Sie sich vielleicht das eine oder andere Mal recht hilflos fühlen. Nicht immer ist dann die eigene Mutter oder die erfahre Freundin zur Stelle. Deshalb hier ein paar grundlegende Tipps.

Essen, Schlafen, Windeln wechseln

In den ersten Wochen des Neugeborenen sind die Bedürfnisse recht einfach. Der gesündeste und unkomplizierteste Weg, Ihr Baby zu ernähren ist es zu stillen. Zu jeder Zeit, ohne Vorbereitungen und an fast jedem Ort bekommt Ihr kleiner Schatz alles was es braucht. Mutterbindung, Zuwendung, alle Nährstoffe und kuschelige Nähe. Immunschutz und Allergieprävention eingeschlossen.

Auch wenn das Stillen aus medizinischen oder praktischen Gründen nicht möglich ist, gibt es viele Milchprodukte für die Jüngsten, die ebenso gesund sind.

Ab etwa 6 Monaten verlangen Kinder oft etwas mehr als die Milchmahlzeiten. Individuell sind sowohl Zeitpunkt als auch die Breinahrung. Viele Produkte in allen Geschmacksrichtungen sind auf dem Markt. Experimentieren Sie und probieren, was Ihrem Kleinen am besten schmeckt. Neben Brei eignet sich in diesem Stadium auch frisch gepresster Saft, der noch voller wertvoller Nährstoffe ist. Am besten bereitet man diesen mithilfe einer entsprechenden Saftpresse selbst zu. So ist es auch ein Leichtes, unbrauchbare Zusatzstoffe im Saft zu vermeiden. Angemessene Modelle finden Sie zum Beispiel in einem der Saftpresse Tests.

Nach und nach steigert sich das Verlangen nach festerer Kost, meistens abhängig von den mehr oder weniger schon vorhandenen Zähnen. Im Alter von einem Jahr möchte ihr Nachwuchs richtig mitessen. Gesunde Mischkost ist dann angesagt, ebenso wie bei den Großen.

Baby und Essen

Das erste Jahr mit Baby bringt eine wirklich große Veränderung: Durchschlafen wird für Eltern erst einmal zum großen Luxus. Ganz kleine Babys schlafen am besten in der Nähe der Eltern. Dort fühlen sie sich geborgen. Nächtliche Fütterungsaktionen und Windelwechsel gehen dann schnell über die Bühne und die Schlafpausen werden kurz gehalten.

Viele Babys werden gerade in den ersten Wochen von Bauchweh geplagt. Pflanzliche Mittel und Wärme sind als Hausmittel eine erste Hilfe. Sollte das nicht helfen, sollten Sie den Kinderarzt aufsuchen.

Auch die Körperpflege ist anfangs recht anspruchslos, weniger ist mehr! Da der Säureschutzmantel der Baby Haut sich erst noch bilden muss, sollte exzessiver Gebrauch von Seifen und Shampoos vermieden werden. Ein nasser, nicht zu grober Waschlappen mit etwas Seife, um den Po zu reinigen, reicht völlig aus. Einmal in der Woche ist Badetag! Für ganz Kleine ist der Badeeimer ein ganz großer Spaß. Gefahrlos können Sie Ihren kleinen Liebling hier Baden, ein ungeplantes Untertauchen ist selbst bei quirligen Kindern unmöglich.

Gut für Eltern und Babys

Spaziergang mit KindNichts macht Babys und Eltern soviel Spaß wie Spaziergänge an der frischen Luft. Abseits viel befahrener Straßen werden Sie Ihre Lieblings Strecken bald entdecken. Mit einem stabilen Kinderwagen bleibt Ihr Baby bei jedem Wetter gut schützt. Gemütlich ist ein naturbelassenes Schafsfell als Unterlage und warme Kleidung. Bewährt hat sich Zwiebellook aus möglichst atmungsaktiven Stoffen.

Auch wenn das Leben mit einem Baby eine anstrengende Sache ist, in der Rückschau ist es für die meisten Mütter eine schöne Zeit!

Erziehung von Babys

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Erziehung von Babys – ist das sinnvoll?

Viele Eltern stellen sich schon bei der Geburt ihres Sonnenscheins die Frage: Ist Baby Erziehung möglich und wie stellen wir das am besten an?

In den ersten Lebensmonaten sind Babys noch nicht in der Lage, von uns erzogen zu werden. Aber: Sie beobachten, erleben und verinnerlichen mit der Zeit bestimmte Verhaltensweisen, die von uns ausgehen.

Zuneigung stärkt die Bindung und das Urvertrauen

Insbesondere in den ersten Lebensmonaten ist es sehr wichtig, dem Baby so viel Körperkontakt und Zuneigung zu geben, wie es einfordert. Das stärkt die Bindung und das Urvertrauen. Das Baby spürt, seine Bedürfnisse werden als wichtig erachtet und es wird sich um es gekümmert, wenn es etwas braucht.

Baby Erziehung

Die richtige Balance finden zwischen Zuneigung und Grenzen

Ab circa einem halben Jahr finden die Kleinen dann heraus, wie sie Mama und Papa durch gezieltes Schreien um den Finger wickeln können. Dann ist es wichtig, in der Baby Erziehung die richtige Balance zu finden.

Ich gehe natürlich noch immer auf mein Kind ein, aber lass mich nicht durch das Schreien dirigieren oder immer wieder von etwas abhalten, was ich gerade tun wollte. Wenn ich beispielsweise beim Essen sitze, und mein Baby immer wieder schreit, sobald ich mich an den Esstisch setze, kann ich dem kleinen Schreihals durch mein Sitzen bleiben schon zeigen „Ich stehe nicht immer dann auf, wenn du schreist“.

Wenn mein Baby beispielsweise immer wieder an meiner Halskette zieht, dann sage ich ihm mit einem klaren „Nein“, dass es das nicht tun soll. Natürlich wird mein Kind das noch gar nicht verstehen können, doch mit der Zeit wird es das Nein damit verknüpfen, dass das Verhalten nicht geht. Wichtig ist: Nein bedeutet Nein. Wer hier dann einknickt und nicht konsequent bleibt, hat schon verloren. Das Kind wird dann früh lernen „Wenn Mama Nein sagt, könnte es auch ein Ja sein“.

Baby Erziehung sinnvoll?

Auch Geduld kann das Baby lernen

In der Mitte des 1. Lebensjahres kann ich von meinem Baby schon ein wenig Geduld einfordern, indem ich eben nicht mehr sofort aufstehe, sobald es mich herbei schreien will. Natürlich versteht mein Kind das noch nicht, aber es wird im Laufe der Zeit merken, dass auch die Mama und der Papa eigene Momente für sich haben werden und es Grenzen gibt.

Baby Erziehung ist in dem frühen Alter noch nicht zu 100 % möglich, doch es bildet den Grundstein für eine konsequente und liebevolle Erziehung.

Gesunde Ernährung von Babys

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Babys gesund ernähren: Empfehlungen für das erste Lebensjahr

Erblickt ein Baby das Licht der Welt, ist die ganze Familie um seine Gesundheit besorgt. Dieser Ratgeber gibt Empfehlungen für die Baby Ernährung in der wichtigsten Entwicklungsphase.

Muttermilch – die wertvollste Babynahrung

Baby stillen MuttermilchDie besten Voraussetzungen für eine gesunde Baby Ernährung schaffen stillende Mütter. Die Muttermilch enthält alle Nährstoffe, welche für Babys Gesundheit wichtig ist. Außerdem fühlt sich der Säugling an der Mutterbrust geborgen, geliebt und rundum beschützt. Wichtig: Die Ernährungsweise einer stillenden Mutter ist ausschlaggebend für die Qualität ihrer Milch. Vorlieben für bestimmte Speisen und Getränke können unter Umständen zum Verhängnis werden. So musste schon manche junge Mutti die unangenehme Erfahrung machen, dass ihr Baby unruhig schlief oder an Magen/Darm-Beschwerden bzw. Bauchschmerzen litt. Der Grund: Sie verzehrte gern Hülsenfrüchte oder andere Speisen, welche Blähungen verursachten, trankübermäßig viel Kaffee und ernährte sich von Fast Food, was oft sehr scharf oder fett ist. Während der Stillzeit sollte Mann sich vor Augen führen, dass sich der Organismus eines Säuglings erst noch entwickeln muss. Deshalb ist es zwingend notwendig, unbedingt auch auf alkoholische Getränke zu verzichten. Eine gesunde ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, reich an Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralien ist die Grundvoraussetzung für eine nahrhafte Muttermilch. Allgemein gilt: Je länger ein Baby gestillt wird, desto besser entwickelt es sich.

Die Alternative zum Stillen

Es gibt zahlreiche Gründe, aus welchen Mütter nicht stillen können. So musste beispielsweise vor einiger Zeit eine Mutti ihr Baby vorübergehend auf Flaschennahrung umstellen, weil sie das Stillfieber ereilte. Sie war sehr unglücklich und befürchtete, dass nun wichtige Nährstoffe fehlen und Babys Gesundheit gefährdet ist. Zu dieser Sorge gibt es allerdings keinen Grund. Flaschennahrung kann zwar nicht vollkommen der Muttermilch angeglichen werden, trägt jedoch ebenso gut zu einer gesunden Baby Ernährung bei. Um dessen sicher sein zu können, empfehlen wir, im ersten Lebensjahr ausschließlich Anfangsnahrung mit der Bezeichnung „Per“ oder „1″ zu füttern. Bei der Zubereitung ist dringend zu empfehlen, sich nach den Dosierungsanweisungen des Herstellers zu richten. Müssen Sie zufüttern, weil Ihre Milch nicht mehr ausreicht, sollten Sie das Baby erst anlegen und ihm hinterher die Flasche geben. Hinweis: Beim Umstieg von „Per“ auf „1“ Milchnahrung ist zu beachten, dass diese dicker ist. Dem entsprechend muss der Sauger auf der Flasche gewechselt werden. Die Löcher müssen mittelgroß sein, damit Ihr Kleines genug Nahrung aufnehmen kann.

Baby trinkt aus Flasche

Wenn Milch nicht mehr reicht

Ab dem fünften Monat wird es Zeit, mit der Gabe von Brei zu beginnen. Der erste sollte aus Fleisch oder Fisch, Gemüse und Kartoffeln bestehen. Nach etwa vier Wochen braucht das Kind eine weitere Mahlzeit mit Getreide-Milch-Brei, etwa ab dem siebten Monat sollte zusätzlich noch ein Getreide-Brei mit Obst gereicht werden.

Was sollte das Baby trinken?

Empfehlenswert ist stilles Mineralwasser, ungesüßter Früchte- oder Kräutertee und Fruchtsaft. Säfte sollten jedoch aufgrund Zahn schädigender Zucker- oder Süßstoff-Zusätze nicht fertig gekauft werden. Kaufen Sie am besten die Früchte und pressen Sie diese mit einem Entsafter selbst aus. Somit bekommt das Baby nur den reinen Fruchtzucker. Auch beim Kauf von Entsaftern sollten Sie allerdings Vorsicht walten lassen und sich im Vorhinein mittels Entsafter Tests ausreichend informieren. Achtung: Nehmen Sie unbedingt Abstand von löslichen Kinder-Tees. Diese sind stark gesüßt und alles andere als fördernd für Babys Gesundheit. Die Zähne kommen bereits zu schaden, bevor sie durchbrechen. Somit ist der regelmäßige Zahnarztbesuch bereits vorprogrammiert.

Was ist in der Schwangerschaft zu beachten?

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Was während der Schwangerschaft zu beachten ist

Grundsätzlich gibt es vieles während einer Schwangerschaft zu beachten. Aber machen Sie sich nicht verrückt. Letztendlich wird es gut verlaufen. Hier sind einige Erfahrungen zusammengefasst, die ich während der Schwangerschaft sammeln durfte.

Schwangerschaft - Mutter und Kind

Was sollte ich essen?

Obstkorb Schwangerschaft ErnährungVorweg kommt der wohl für die meisten interessanteste Part. Klar, denn hier gibt es auch am meisten Dinge, die man beachten sollte. Wichtig ist vor allem eins: Essen braucht man wirklich nicht für zwei. Das Kind verbraucht nur ungefähr 300 kcal mehr. Also achten Sie auf die Ernährung, umso weniger brauchen Sie nachher wieder abnehmen. Aber führen Sie keine Diäten ohne eine Anordnung vom Arzt durch! Nichtsdestotrotz dürfen Sie nicht zu wenig Vitamine, Mineralstoffe, Jod, Kalzium und Ballaststoffe zu sich nehmen. Vitamine und Ballaststoffe erhalten Sie gut durch Obst und Gemüse, welches aber mit Schale verspeist werden sollte, wenn dies möglich ist. Vollkornprodukte, wie zum Beispiel Körnerbrot, enthalten noch zusätzlich Ballaststoffe, welche mir gut gegen Verstopfung halfen. Kalzium können Sie durch täglich Käse und Milch erhalten. Aber niemals Rohkäse, -milch oder rohes Fleisch und Fisch zu sich nehmen. Hier entsteht erhöhte Listeriose- und Toxoplasmosegefahr! Zudem sollten Sie als Schutz vor anderen Mikroorganismen die allgemeinen Hygieneregeln, wie zum Beispiel Obst und Gemüse abwaschen, einhalten. Um auf viele wichtige Nährstoffe zu kommen, wie zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren oder Jod, habe ich zweimal pro Woche Fisch gegessen. Es gibt auch die Möglichkeit sich vegetarisch während der Schwangerschaft zu ernähren.

Wie viel sollte ich trinken?

Die Empfehlung ist 1,5 bis 2 Liter pro Tag zu trinken. Es ist eine gut erreichbare Menge. Man muss oft auf Toilette laufen, allerdings beugt man dadurch einer Blasenentzündung bestens vor.

Was darf und sollte ich nicht essen?

Aus Erfahrung kann ich sagen: süße, saure und gebratene Lebensmittel verursachen Sodbrennen. Auch nach dem Essen sich hinzulegen ist förderlich für Sodbrennen. Wenn Sie also darunter leiden, meiden Sie diese Speisen und bleiben Sie nach dem Essen noch aufrecht.

Koffein ist grundsätzlich erlaubt und braucht man manchmal auch. Allerdings sollte man nicht mehr als drei Tassen davon pro Tag trinken. Lieber ein Mittagsschlaf mehr.

Außerdem gilt ein striktes Rauch- und Trinkverbot. Die Kinder können im Bauch schon Nikotinabhängig werden und später deutliche Defizite dadurch haben. Durch Alkohol kann es zum Fetalen Alkohol Syndrom kommen, welches die Konzentration negativ beeinflussen kann und das Aussehen des Kindes verändern kann.

Schwangerschaft Trinken

Darf ich reisen?

Reisen stellt in der Schwangerschaft generell kein Problem dar. Jedoch sollte man natürlich wenn die Zeit der Entbindung langsam kommt, nicht wegfahren. Belastend für den Kreislauf sind Milieu- und Klimawechsel, deswegen soll man nicht in das Gebirge über 2500m und nicht in die Tropen reisen. Wichtig ist natürlich die medizinische Versorgung im Land. Ich würde es nicht riskieren, in ein Land mit schlechter Versorgung zu reisen. Und nutzen Sie Flugzeug oder Bahn. Im Auto können Sie sich nicht bewegen und die Beine vertreten, was wirklich sehr angenehm sein kann und auch gut gegen Thrombose ist.

Was kann ich noch gegen Thrombose tun?

Da im Bauch das Kind immer größer wird, kann es natürlich den Rückfluss vom Blut in das Herz behindern. Deswegen habe ich ATS bekommen, die Anti-Thrombose-Strümpfe. Zusätzlich verhindern die ATS Wassereinlagerungen in den Beinen, die oft durch die Schwangerschaft bedingt sind.

Darf ich Medikamente nehmen und welche sollte ich nehmen?

Während einer Schwangerschaft braucht man nicht zwangsweise Medikamente. Auf keinen Fall sollte man irgendwelche Medikamente auf eigenen Verdacht einnehmen. Es sollte im Voraus immer der Arzt gesprochen werden. Mir wurde empfohlen Jodid und Folsäure zu nehmen. Jodid soll den täglichen Jodbedarf besser decken und Folsäure ist gegen Neuralrohrdefekte. Also Störungen am Rückenmark, wo die wichtigsten und meisten Nerven verlaufen. Eine bekannte Krankheit ist der offene Rücken. Zudem kann es sein, dass Sie zu wenig rote Blutkörperchen haben, die den Sauerstoff transportieren, dann sollte man Eisen nehmen. Das kann man aber nur durch eine Blutuntersuchung bestimmen.

Abschließend kann man sagen, dass Sie unbedingt zu allen Untersuchungen gehen sollten, und bei allen Fragen Ihren Arzt ansprechen sollten.