Rückenschmerzen aufgrund Schwangerschaft / Geburt vorbeugen

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Gerade in der Anfangsphase einer Schwangerschaft kommt es häufig zu Beschwerden im Rückenbereich. Viele Frauen sorgen sich dann, dass die Schmerzen auf eine Fehlgeburt hindeuten könnten. Die Rückenbeschwerden sind in den meisten Fällen jedoch völlig harmlos und weisen nur auf die Veränderung des Körpers hin.

Körperliche Veränderungen während der Schwangerschaft

In der Frühphase der Schwangerschaft schüttet der Körper das Hormon Progesteron aus und setzt somit die Vorbereitungen auf das Baby in Gang. Da der Raum in der Gebärmutter begrenzt ist, wird zusätzlicher Platz geschaffen, indem einige Organe ein paar Millimeter verschoben werden. Außerdem werden Sehnen, Bänder und Gelenke gedehnt, um die problemlose Geburt des Babys vorzubereiten. All diese Vorgänge verringern die Stabilität der Wirbelsäule und sorgen für Schmerzen im unteren Rückenbereich.

Da im Laufe der Schwangerschaft das Baby und somit auch der Bauch immer weiterwächst, was selbstverständlich das Gesamtgewicht, welches der Rücken nun stützen muss, beeinflusst, kann es ab dieser Phase auch zu Kreuzschmerzen kommen. Doch Sie müssen sich den Rückenbeschwerden nicht hilflos ausgeliefert fühlen, Sie haben es in der Hand, schon vorher oder auch während Ihrer Schwangerschaft aktiv gegen Rückenschmerzen und Verspannungen vorzugehen.

Rückenschmerzen infolge Schwangerschaft

Rückenschmerzen vor und während der Schwangerschaft abschwächen

Aktive und sportliche Frauen bringen die besten Voraussetzungen mit, um auch während der Schwangerschaft möglichst frei von Rückenschmerzen zu bleiben. Wenn Sie schon vor Ihrer Schwangerschaft aktiv waren, bleiben Sie bei Ihrem regelmäßigen Training. Ihr Körper wird es Ihnen danken. Frauen, welche vor der Schwangerschaft weniger sportlich waren, sollten jetzt nicht versuchen, zu Höchstleistungen aufzulaufen. Jedoch hilft regelmäßige körperliche Betätigung auch ihnen, Rückenschmerzen zu mildern. Idealerweise sollten Sie sich einer Gruppe zur Schwangerschaftsgymnastik anschließen. Hier erlernen Sie, Fehlhaltungen vorzubeugen. Zusätzlich können Yoga-Übungen helfen, den Rückenbereich zu stärken und gleichzeitig auch entspannen. Auch Schwimmen ist bestens für schwangere Frauen geeignet.

Ebenfalls schmerzlindernd ist Wärme. Diese kann in Form eines Körnerkissens, einer Wärmflasche oder eines entspannenden Bades dabei helfen, Rückenbeschwerden abzuschwächen. Am Ende der Schwangerschaft, wenn der Bauch schon sehr groß ist, kann ein stützendes Bauchtuch mögliche Rückenbeschwerden erträglicher machen.

Rückenschmerzen nach der Geburt

Massage gegen RückenschmerzenLeiden Sie (auch) nach der Geburt an Rückenschmerzen? Grund hierfür könnten die Bauchmuskeln sein. Diese wurden aufgrund des Wachstums des Bauches geschwächt und müssen nach der Geburt wieder gestärkt werden. So lange muss der Rücken die zweifache Arbeit leisten. Empfehlenswert ist es deshalb, sich bei der Rückbildungsgymnastik anzumelden. Hier wird die Muskulatur langsam wieder aufgebaut.

Das Stillen ist für viele Frauen eine neue Situation, auch hier kann es zu Rückenschmerzen aufgrund von Fehlhaltungen kommen. Viele Frauen neigen dazu, die Brust zum Kind zu führen und krümmen dafür ihren Rücken. Sinnvoller ist es, das Kind zur Brust zu führen, so entlasten Sie Ihren Rücken.

Während des Alltags sollte darauf geachtet werden, das Hohlkreuz zu vermeiden. Während der Schwangerschaft ist dies aufgrund des voluminösen Bauches normal, von nun an sollte der Körper jedoch wieder aufrecht gehalten werden. Auch schweres Heben ist noch tabu. Und falls Sie es nicht vermeiden können, gehen Sie immer in die ergonomische Hocke, um die Bandscheiben zu entlasten.

Falls Yoga Ihnen schon während der Schwangerschaft zugesagt hat, sollten Sie Ihre Übungen auch nach der Schwangerschaft weiterführen. Yoga ist ein idealer Ausgleich zum Alltag und stärkt zusätzlich die wichtigsten Muskeln im Körper.

Fazit

Mit etwas Achtsamkeit und einigen Übungen lässt sich vielleicht nicht jede Verspannung vermeiden und jedem Schmerz vorbeugen, insgesamt lassen sich die Beschwerden in jedem Fall aber abschwächen, um die Schwangerschaft und auch die Freuden des Mutterseins mit vollen Zügen genießen zu können.

Die ersten Wochen mit dem Baby

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Werdende Eltern können es zumeist nicht abwarten, bis das Baby das Licht der Welt erblickt. Die Vorfreude ist zumeist sehr groß und wenn es um die ersten Erlebnisse mit dem Neugeborenen geht, gehen zumeist die Meinungen auseinander. Viele Mütter bzw. Eltern berichten, dass sie ein sehr braves Baby haben und es so schön und auch ruhig ist. Der Nachwuchs meldet sich kaum schreiend zu Wort und schläft natürlich auch die ganze Nacht durch. Manche wiederum erzählen, dass das Baby den ganzen Tag quengelt und nach Essen schreit. Fest steht, dass es natürlich auch immer wieder ausgesprochen brave und ruhige Babys gibt, doch zumeist sieht der Alltag der Eltern ein wenig anders aus. Es ist auch ganz klar und verständlich, dass frischgebackene Eltern in den ersten Tagen oder Wochen in ihren Handlungen sehr unsicher sind.

Baby in den ersten Wochen

Die ersten Wochen mit einem Baby an der Seite

Ein Kind in die Welt zu setzen bedeutet natürlich auch, dass die Eltern eine große Last und Verantwortung zu tragen haben. Sie müssen sich besonders in den ersten Lebensjahren fast rund um die Uhr um das Kind kümmern. Besonders in Erinnerung bleiben jedoch zumeist die ersten Wochen bzw. das erste Monat. Auch wenn es nicht den Anschein erweckt, die Neugeborenen erleben und entwickeln sich in den ersten Wochen sehr intensiv. Sie sammeln Eindrücke und erkunden natürlich die Umgebung mit Fühlen und Greifen. Wichtig in dieser Zeit ist, dass die Eltern sich liebevoll und fürsorglich um das Kind kümmern und da sind. Nicht nur für das Baby ist es wichtig, auch für die Eltern gehören die ersten Wochen mit dem Nachwuchs zu den schönsten Momenten und Erlebnissen die es gibt.

Was kann es wohl schöneres geben, als wenn das Baby zum ersten Mal die Eltern anlacht oder den ersten Laut von sich gibt? Bei den Eltern und natürlich ganz besonders bei der Mutter kommen unendliche Glücksgefühle und Momente zum Vorschein. Es ist jedoch sicherlich auch kein Zuckerschlecken, denn wie bereits erwähnt, hängt auch eine große Verantwortung und Last an den Schultern der Eltern.

Wie sind die ersten Wochen nun wirklich?

Diese Frage kann leider nicht so einfach beantwortet werden. Wie die ersten Wochen verlaufen hängt natürlich vom Gemüt des Kindes bzw. Babys ab. Viele Babys schlafen in den ersten Wochen nur und öffnen die Augen zumeist nur wenn sie Hunger haben. Doch die ersten Tage und Wochen mit dem Neugeborenen sind auf alle Fälle in unvergessliches Erlebnis und genau in dieser Zeit entsteh auch eine sehr enge Bindung. Stressige Stunden oder Tage wird es sicherlich geben, denn die Zeit für sich bleibt in der Regel auf der Strecke. Es ist deshalb sehr wichtig, dass sich die Eltern gegenseitig unterstützen und füreinander da sind.

Fazit

Zusammengefasst bleibt wohl nur noch zu sagen, dass die ersten Wochen mit dem Nachwuchs eine sehr schöne Zeit ist und wie es bei schönen Sachen so ist, vergeht diese leider viel zu schnell. Genießen Sie also jeden einzelnen Moment. Auch wenn es ab und an stressig werden wird, Sie werden sicherlich gerne für das Baby da sein und gute Eltern sein.

Pflege- und Gesundheitstipps fürs Baby

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Pflege- und Gesundheitstipps fürs Baby

Pflege, Gesundheitstipps fürs BabyEs gibt kaum glücklichere Momente im Leben als ein Baby zu bekommen. Das bestätigen alle jungen Eltern. Freudig begrüßt von der Familie und von Freunden genießt das Baby die volle Aufmerksamkeit. Ob im Krankenhaus oder im Geburtshaus geboren, professionelle Helfer unterstützen die jungen Mütter in den ersten Tagen. Hebammen begleiten die junge Familie in den ersten Tagen und Wochen tatkräftig. Wenn sich dann so langsam der Alltag einstellt, werden Sie sich vielleicht das eine oder andere Mal recht hilflos fühlen. Nicht immer ist dann die eigene Mutter oder die erfahre Freundin zur Stelle. Deshalb hier ein paar grundlegende Tipps.

Essen, Schlafen, Windeln wechseln

In den ersten Wochen des Neugeborenen sind die Bedürfnisse recht einfach. Der gesündeste und unkomplizierteste Weg, Ihr Baby zu ernähren ist es zu stillen. Zu jeder Zeit, ohne Vorbereitungen und an fast jedem Ort bekommt Ihr kleiner Schatz alles was es braucht. Mutterbindung, Zuwendung, alle Nährstoffe und kuschelige Nähe. Immunschutz und Allergieprävention eingeschlossen.

Auch wenn das Stillen aus medizinischen oder praktischen Gründen nicht möglich ist, gibt es viele Milchprodukte für die Jüngsten, die ebenso gesund sind.

Ab etwa 6 Monaten verlangen Kinder oft etwas mehr als die Milchmahlzeiten. Individuell sind sowohl Zeitpunkt als auch die Breinahrung. Viele Produkte in allen Geschmacksrichtungen sind auf dem Markt. Experimentieren Sie und probieren, was Ihrem Kleinen am besten schmeckt. Neben Brei eignet sich in diesem Stadium auch frisch gepresster Saft, der noch voller wertvoller Nährstoffe ist. Am besten bereitet man diesen mithilfe einer entsprechenden Saftpresse selbst zu. So ist es auch ein Leichtes, unbrauchbare Zusatzstoffe im Saft zu vermeiden. Angemessene Modelle finden Sie zum Beispiel in einem der Saftpresse Tests.

Nach und nach steigert sich das Verlangen nach festerer Kost, meistens abhängig von den mehr oder weniger schon vorhandenen Zähnen. Im Alter von einem Jahr möchte ihr Nachwuchs richtig mitessen. Gesunde Mischkost ist dann angesagt, ebenso wie bei den Großen.

Baby und Essen

Das erste Jahr mit Baby bringt eine wirklich große Veränderung: Durchschlafen wird für Eltern erst einmal zum großen Luxus. Ganz kleine Babys schlafen am besten in der Nähe der Eltern. Dort fühlen sie sich geborgen. Nächtliche Fütterungsaktionen und Windelwechsel gehen dann schnell über die Bühne und die Schlafpausen werden kurz gehalten.

Viele Babys werden gerade in den ersten Wochen von Bauchweh geplagt. Pflanzliche Mittel und Wärme sind als Hausmittel eine erste Hilfe. Sollte das nicht helfen, sollten Sie den Kinderarzt aufsuchen.

Auch die Körperpflege ist anfangs recht anspruchslos, weniger ist mehr! Da der Säureschutzmantel der Baby Haut sich erst noch bilden muss, sollte exzessiver Gebrauch von Seifen und Shampoos vermieden werden. Ein nasser, nicht zu grober Waschlappen mit etwas Seife, um den Po zu reinigen, reicht völlig aus. Einmal in der Woche ist Badetag! Für ganz Kleine ist der Badeeimer ein ganz großer Spaß. Gefahrlos können Sie Ihren kleinen Liebling hier Baden, ein ungeplantes Untertauchen ist selbst bei quirligen Kindern unmöglich.

Gut für Eltern und Babys

Spaziergang mit KindNichts macht Babys und Eltern soviel Spaß wie Spaziergänge an der frischen Luft. Abseits viel befahrener Straßen werden Sie Ihre Lieblings Strecken bald entdecken. Mit einem stabilen Kinderwagen bleibt Ihr Baby bei jedem Wetter gut schützt. Gemütlich ist ein naturbelassenes Schafsfell als Unterlage und warme Kleidung. Bewährt hat sich Zwiebellook aus möglichst atmungsaktiven Stoffen.

Auch wenn das Leben mit einem Baby eine anstrengende Sache ist, in der Rückschau ist es für die meisten Mütter eine schöne Zeit!

Erziehung von Babys

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Erziehung von Babys – ist das sinnvoll?

Viele Eltern stellen sich schon bei der Geburt ihres Sonnenscheins die Frage: Ist Baby Erziehung möglich und wie stellen wir das am besten an?

In den ersten Lebensmonaten sind Babys noch nicht in der Lage, von uns erzogen zu werden. Aber: Sie beobachten, erleben und verinnerlichen mit der Zeit bestimmte Verhaltensweisen, die von uns ausgehen.

Zuneigung stärkt die Bindung und das Urvertrauen

Insbesondere in den ersten Lebensmonaten ist es sehr wichtig, dem Baby so viel Körperkontakt und Zuneigung zu geben, wie es einfordert. Das stärkt die Bindung und das Urvertrauen. Das Baby spürt, seine Bedürfnisse werden als wichtig erachtet und es wird sich um es gekümmert, wenn es etwas braucht.

Baby Erziehung

Die richtige Balance finden zwischen Zuneigung und Grenzen

Ab circa einem halben Jahr finden die Kleinen dann heraus, wie sie Mama und Papa durch gezieltes Schreien um den Finger wickeln können. Dann ist es wichtig, in der Baby Erziehung die richtige Balance zu finden.

Ich gehe natürlich noch immer auf mein Kind ein, aber lass mich nicht durch das Schreien dirigieren oder immer wieder von etwas abhalten, was ich gerade tun wollte. Wenn ich beispielsweise beim Essen sitze, und mein Baby immer wieder schreit, sobald ich mich an den Esstisch setze, kann ich dem kleinen Schreihals durch mein Sitzen bleiben schon zeigen „Ich stehe nicht immer dann auf, wenn du schreist“.

Wenn mein Baby beispielsweise immer wieder an meiner Halskette zieht, dann sage ich ihm mit einem klaren „Nein“, dass es das nicht tun soll. Natürlich wird mein Kind das noch gar nicht verstehen können, doch mit der Zeit wird es das Nein damit verknüpfen, dass das Verhalten nicht geht. Wichtig ist: Nein bedeutet Nein. Wer hier dann einknickt und nicht konsequent bleibt, hat schon verloren. Das Kind wird dann früh lernen „Wenn Mama Nein sagt, könnte es auch ein Ja sein“.

Baby Erziehung sinnvoll?

Auch Geduld kann das Baby lernen

In der Mitte des 1. Lebensjahres kann ich von meinem Baby schon ein wenig Geduld einfordern, indem ich eben nicht mehr sofort aufstehe, sobald es mich herbei schreien will. Natürlich versteht mein Kind das noch nicht, aber es wird im Laufe der Zeit merken, dass auch die Mama und der Papa eigene Momente für sich haben werden und es Grenzen gibt.

Baby Erziehung ist in dem frühen Alter noch nicht zu 100 % möglich, doch es bildet den Grundstein für eine konsequente und liebevolle Erziehung.

Gesunde Ernährung von Babys

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Babys gesund ernähren: Empfehlungen für das erste Lebensjahr

Erblickt ein Baby das Licht der Welt, ist die ganze Familie um seine Gesundheit besorgt. Dieser Ratgeber gibt Empfehlungen für die Baby Ernährung in der wichtigsten Entwicklungsphase.

Muttermilch – die wertvollste Babynahrung

Baby stillen MuttermilchDie besten Voraussetzungen für eine gesunde Baby Ernährung schaffen stillende Mütter. Die Muttermilch enthält alle Nährstoffe, welche für Babys Gesundheit wichtig ist. Außerdem fühlt sich der Säugling an der Mutterbrust geborgen, geliebt und rundum beschützt. Wichtig: Die Ernährungsweise einer stillenden Mutter ist ausschlaggebend für die Qualität ihrer Milch. Vorlieben für bestimmte Speisen und Getränke können unter Umständen zum Verhängnis werden. So musste schon manche junge Mutti die unangenehme Erfahrung machen, dass ihr Baby unruhig schlief oder an Magen/Darm-Beschwerden bzw. Bauchschmerzen litt. Der Grund: Sie verzehrte gern Hülsenfrüchte oder andere Speisen, welche Blähungen verursachten, trankübermäßig viel Kaffee und ernährte sich von Fast Food, was oft sehr scharf oder fett ist. Während der Stillzeit sollte Mann sich vor Augen führen, dass sich der Organismus eines Säuglings erst noch entwickeln muss. Deshalb ist es zwingend notwendig, unbedingt auch auf alkoholische Getränke zu verzichten. Eine gesunde ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse, reich an Ballaststoffen, sekundären Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralien ist die Grundvoraussetzung für eine nahrhafte Muttermilch. Allgemein gilt: Je länger ein Baby gestillt wird, desto besser entwickelt es sich.

Die Alternative zum Stillen

Es gibt zahlreiche Gründe, aus welchen Mütter nicht stillen können. So musste beispielsweise vor einiger Zeit eine Mutti ihr Baby vorübergehend auf Flaschennahrung umstellen, weil sie das Stillfieber ereilte. Sie war sehr unglücklich und befürchtete, dass nun wichtige Nährstoffe fehlen und Babys Gesundheit gefährdet ist. Zu dieser Sorge gibt es allerdings keinen Grund. Flaschennahrung kann zwar nicht vollkommen der Muttermilch angeglichen werden, trägt jedoch ebenso gut zu einer gesunden Baby Ernährung bei. Um dessen sicher sein zu können, empfehlen wir, im ersten Lebensjahr ausschließlich Anfangsnahrung mit der Bezeichnung „Per“ oder „1″ zu füttern. Bei der Zubereitung ist dringend zu empfehlen, sich nach den Dosierungsanweisungen des Herstellers zu richten. Müssen Sie zufüttern, weil Ihre Milch nicht mehr ausreicht, sollten Sie das Baby erst anlegen und ihm hinterher die Flasche geben. Hinweis: Beim Umstieg von „Per“ auf „1“ Milchnahrung ist zu beachten, dass diese dicker ist. Dem entsprechend muss der Sauger auf der Flasche gewechselt werden. Die Löcher müssen mittelgroß sein, damit Ihr Kleines genug Nahrung aufnehmen kann.

Baby trinkt aus Flasche

Wenn Milch nicht mehr reicht

Ab dem fünften Monat wird es Zeit, mit der Gabe von Brei zu beginnen. Der erste sollte aus Fleisch oder Fisch, Gemüse und Kartoffeln bestehen. Nach etwa vier Wochen braucht das Kind eine weitere Mahlzeit mit Getreide-Milch-Brei, etwa ab dem siebten Monat sollte zusätzlich noch ein Getreide-Brei mit Obst gereicht werden.

Was sollte das Baby trinken?

Empfehlenswert ist stilles Mineralwasser, ungesüßter Früchte- oder Kräutertee und Fruchtsaft. Säfte sollten jedoch aufgrund Zahn schädigender Zucker- oder Süßstoff-Zusätze nicht fertig gekauft werden. Kaufen Sie am besten die Früchte und pressen Sie diese mit einem Entsafter selbst aus. Somit bekommt das Baby nur den reinen Fruchtzucker. Auch beim Kauf von Entsaftern sollten Sie allerdings Vorsicht walten lassen und sich im Vorhinein mittels Entsafter Tests ausreichend informieren. Achtung: Nehmen Sie unbedingt Abstand von löslichen Kinder-Tees. Diese sind stark gesüßt und alles andere als fördernd für Babys Gesundheit. Die Zähne kommen bereits zu schaden, bevor sie durchbrechen. Somit ist der regelmäßige Zahnarztbesuch bereits vorprogrammiert.

Was ist in der Schwangerschaft zu beachten?

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Was während der Schwangerschaft zu beachten ist

Grundsätzlich gibt es vieles während einer Schwangerschaft zu beachten. Aber machen Sie sich nicht verrückt. Letztendlich wird es gut verlaufen. Hier sind einige Erfahrungen zusammengefasst, die ich während der Schwangerschaft sammeln durfte.

Schwangerschaft - Mutter und Kind

Was sollte ich essen?

Obstkorb Schwangerschaft ErnährungVorweg kommt der wohl für die meisten interessanteste Part. Klar, denn hier gibt es auch am meisten Dinge, die man beachten sollte. Wichtig ist vor allem eins: Essen braucht man wirklich nicht für zwei. Das Kind verbraucht nur ungefähr 300 kcal mehr. Also achten Sie auf die Ernährung, umso weniger brauchen Sie nachher wieder abnehmen. Aber führen Sie keine Diäten ohne eine Anordnung vom Arzt durch! Nichtsdestotrotz dürfen Sie nicht zu wenig Vitamine, Mineralstoffe, Jod, Kalzium und Ballaststoffe zu sich nehmen. Vitamine und Ballaststoffe erhalten Sie gut durch Obst und Gemüse, welches aber mit Schale verspeist werden sollte, wenn dies möglich ist. Vollkornprodukte, wie zum Beispiel Körnerbrot, enthalten noch zusätzlich Ballaststoffe, welche mir gut gegen Verstopfung halfen. Kalzium können Sie durch täglich Käse und Milch erhalten. Aber niemals Rohkäse, -milch oder rohes Fleisch und Fisch zu sich nehmen. Hier entsteht erhöhte Listeriose- und Toxoplasmosegefahr! Zudem sollten Sie als Schutz vor anderen Mikroorganismen die allgemeinen Hygieneregeln, wie zum Beispiel Obst und Gemüse abwaschen, einhalten. Um auf viele wichtige Nährstoffe zu kommen, wie zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren oder Jod, habe ich zweimal pro Woche Fisch gegessen. Es gibt auch die Möglichkeit sich vegetarisch während der Schwangerschaft zu ernähren.

Wie viel sollte ich trinken?

Die Empfehlung ist 1,5 bis 2 Liter pro Tag zu trinken. Es ist eine gut erreichbare Menge. Man muss oft auf Toilette laufen, allerdings beugt man dadurch einer Blasenentzündung bestens vor.

Was darf und sollte ich nicht essen?

Aus Erfahrung kann ich sagen: süße, saure und gebratene Lebensmittel verursachen Sodbrennen. Auch nach dem Essen sich hinzulegen ist förderlich für Sodbrennen. Wenn Sie also darunter leiden, meiden Sie diese Speisen und bleiben Sie nach dem Essen noch aufrecht.

Koffein ist grundsätzlich erlaubt und braucht man manchmal auch. Allerdings sollte man nicht mehr als drei Tassen davon pro Tag trinken. Lieber ein Mittagsschlaf mehr.

Außerdem gilt ein striktes Rauch- und Trinkverbot. Die Kinder können im Bauch schon Nikotinabhängig werden und später deutliche Defizite dadurch haben. Durch Alkohol kann es zum Fetalen Alkohol Syndrom kommen, welches die Konzentration negativ beeinflussen kann und das Aussehen des Kindes verändern kann.

Schwangerschaft Trinken

Darf ich reisen?

Reisen stellt in der Schwangerschaft generell kein Problem dar. Jedoch sollte man natürlich wenn die Zeit der Entbindung langsam kommt, nicht wegfahren. Belastend für den Kreislauf sind Milieu- und Klimawechsel, deswegen soll man nicht in das Gebirge über 2500m und nicht in die Tropen reisen. Wichtig ist natürlich die medizinische Versorgung im Land. Ich würde es nicht riskieren, in ein Land mit schlechter Versorgung zu reisen. Und nutzen Sie Flugzeug oder Bahn. Im Auto können Sie sich nicht bewegen und die Beine vertreten, was wirklich sehr angenehm sein kann und auch gut gegen Thrombose ist.

Was kann ich noch gegen Thrombose tun?

Da im Bauch das Kind immer größer wird, kann es natürlich den Rückfluss vom Blut in das Herz behindern. Deswegen habe ich ATS bekommen, die Anti-Thrombose-Strümpfe. Zusätzlich verhindern die ATS Wassereinlagerungen in den Beinen, die oft durch die Schwangerschaft bedingt sind.

Darf ich Medikamente nehmen und welche sollte ich nehmen?

Während einer Schwangerschaft braucht man nicht zwangsweise Medikamente. Auf keinen Fall sollte man irgendwelche Medikamente auf eigenen Verdacht einnehmen. Es sollte im Voraus immer der Arzt gesprochen werden. Mir wurde empfohlen Jodid und Folsäure zu nehmen. Jodid soll den täglichen Jodbedarf besser decken und Folsäure ist gegen Neuralrohrdefekte. Also Störungen am Rückenmark, wo die wichtigsten und meisten Nerven verlaufen. Eine bekannte Krankheit ist der offene Rücken. Zudem kann es sein, dass Sie zu wenig rote Blutkörperchen haben, die den Sauerstoff transportieren, dann sollte man Eisen nehmen. Das kann man aber nur durch eine Blutuntersuchung bestimmen.

Abschließend kann man sagen, dass Sie unbedingt zu allen Untersuchungen gehen sollten, und bei allen Fragen Ihren Arzt ansprechen sollten.